Ungarn will europäisch-afrikanische Migrationserklärung nicht unterschreiben

(Bild: shutterstock.com/Durch irena iris szewczyk)
Ungarischer Außenminister Peter Szijjarto (Bild: shutterstock.com/Durch irena iris szewczyk)

Marrakesch – Ungarn hat sich geweigert, eine Erklärung von mehr als 50 afrikanischen und europäischen Staaten zu unterschreiben. Darin werden die  Vorteile von Einwanderung für die globale Entwicklung anerkannt.

Die Erklärung fordert eine „auf Menschenrechte basierende Herangehensweise“ und den „Schutz von Einwanderern in gefährlichen Situationen“ sowie Anstrengungen, um Rassismus und Diskriminierung zu bekämpfen. 27 europäische und 28 afrikanische Länder unterzeichneten die Erklärung bei einer Konferenz zu Einwanderung und Entwicklung in Marokko.

Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto begründete die Ablehnung der Erklärung damit, dass diese die Migration als ein „notwendiges, positives Phänomen“ darstelle.  „Wir denken, dass das eine unausgewogene Herangehensweise ist und missbilligen sie“, so Szijjarto in Marrakeschaut der Nachrichtenagentur AFP die von WeltOnline zitiert wird.

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