Asylanten-Folgekosten und deutsche Jammerer

(Bild: shutterstock.com/Durch Giulio_Fornasar)
Jammern (Bild: shutterstock.com/Durch Giulio_Fornasar)

Es mag ja furchtbar abgedroschen klingen, wenn man schon wieder hört, wie viel Geld uns all die Asylbewerber kosten. Außerdem darf man darüber doch eh nicht offen sprechen. Schließlich ist das doch bestimmt irgendwie rechtsradikal oder so.

Von Schlaglicht

Typisch deutsch ist es eher, auf den sozialen Endsieg zu warten: Also auf den Tag, an dem der superdeutsche Gutmenschenwunsch endlich wahr wird und jeder Asylant vollintegriert bei uns arbeitet, ein Studium abgeschlossen hat oder gerade seine Arztpraxis eröffnet. Bis dahin gilt Kopf in den Sand oder wie Lothar Matthäus sagte: Sand in den Kopf. Hilft vielleicht. Bleiben wir aus Anschaulichkeitsgründen beim märkischen Sand in Brandenburg. Hier hat sich seit 2015 die Zahl der eingewanderten noch nicht arbeitenden Zuwanderer, die viele für Doktoren  und Professoren aus dem Morgenland hielten, knapp versiebenfacht.

Es sind rund 18 000 Menschen aus zehn sogenannten Asylherkunftsländern wie etwa Afghanistan, Syrien, Irak oder dem Iran, die bei uns Grundsicherung beziehen. 8843  Bedarfsgemeinschaften gab es vor drei Jahren. Vor der Flüchtlingskrise, waren es 1260. Sie wollen sich vermutlich erst einmal orientieren. Finanziell und so. Immerhin haben sie bisher nur Geld gekostet. Gesundheitsvorsorge und Einrichtungsbeihilfen nicht mitgerechnet bekommen sie fürs Orientieren nur an Regelleistung für einen Alleinstehenden 416 Euro im Monat. Der Staat übernimmt natürlich die Kosten für eine angemessene Unterkunft. Der Betrag für Paare liegt bei 374 Euro pro Partner. Bei Kindern werden bis zum sechsten Geburtstag 240 Euro gezahlt. Der Satz für Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren beträgt 296 Euro, Jugendliche unter 18 Jahren bekommen 316 Euro. Die Hartzfamilie in Brandenburg hat ein Haushalt aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern und hat somit Anspruch auf durchschnittlich 1836 Euro im Monat als sogenannten Regelbedarf.

Besser, als in Afghanistan arbeitslos auf die Frühjahrsoffensive der Taliban zu warten oder in Syrien auf den nächsten Giftschock Assads. Oder im Iran etwas gegen gefährliche Atomprojekte zu unternehmen. Oder den Irak aufzubauen. Es gäbe so Vieles zu tun auf dieser Welt, vor allem in deren Heimatländern. Aber zum Glück sind dafür ja auch wir zuständig. Heiko Maas (SPD) und sein Auswärtiges Amt bringt munter unser Geld dort unters Volk. Und wenn das nicht reicht haben wir ja noch ein Entwicklungshilfeministerium, das noch ein paar Millionen nachreichen kann. Nur raus damit. Schließlich hat es unsere Kanzlerin aus dem einstmals armen Osten ja auf den Eintrag im Geschichtsbuch abgesehen, der da lautet: Unter Mutti Merkel waren wir mal ein reiches Land. Nach ihr die Sintflut. Und sollte sich dann von den deutschen Bedarfsgemeinschaften jemand vor verschlossenen Türen wieder finden, kann im Geschichtsbuch nachlesen: Wir waren einmal reich. Steht doch ganz klar drin. Immer diese deutschen Jammerer!

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