Abtreibungsgesetz: USA versus EU

(Bild: shutterstock.com/Durch u3d)
Menschliches Leben (Bild: shutterstock.com/Durch u3d)

Das Parlament im US-Bundesstaat Iowa hat mit der Mehrheit der Republikaner das wohl strengste Abtreibungsgesetz in den Vereinigten Staaten beschlossen. Kontrastprogramm hierzu: Die EU will Abtreibung zum Menschenrecht erklären.

Gegensätzlicher könnte die Auffassung zum Schutz ungeborenen Lebens nicht sein. Das Parlament im US-Bundesstaat Iowa hat einen Entwurf zu einer Verschärfung des Abtreibungsgesetzes, das von beiden Kammern angenommen wurde, eingebracht. Demnach soll die Abtreibungen verboten werden, sobald ein fötaler Herzschlag messbar ist, was ab der sechsten Woche der Schwangerschaft der Fall ist. In dem Entwurf sind Ausnahmen vorgesehen, wenn das Leben der Frau in Gefahr ist sowie in einigen Fällen von Vergewaltigung und Inzest. Derzeit sind in Iowa Abtreibungen nach der 20. Schwangerschaftswoche verboten.

Der Entwurf wird nun Gouverneurin Kim Reynolds vorgelegt, die sich noch nicht dazu geäußert hat, ob sie unterschreiben wird.

EU: Abtreibung soll vollumfängliche Legalisierung erfahren

Im Gegensatz dazu, die Vorstellungen des linkspolitisch dominierten EU-Parlaments. Dieses hat verschiedene Entschlüsse gefasst, die zusammen genommen darauf hinauslaufen,  dem Lebensrecht ungeborener Kinder die gesetzliche Grundlage zu entziehen.

In ihrem Entschluss zur Lage der Menschenrechte in der EU vom 1. März 2018 ((2017/2125(INI)) hat die EU über ein umfangreiches Paket an Maßnahmen abgestimmt, die künftig im europäischen Raum gesetzliche Geltung auf Nationalebene entfalten sollen. Zu diesem Paket gehört auch die Frage der Abtreibung – im EU-Jargon beschönigend als „sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen“ bezeichnet.

Um Kritik oder gar Protest gegen diese skandalöse Abstimmung gegen den Lebensschutz von vornherein den Wind aus den Segeln zu nehmen, bedient sich das EU-Parlament des altbewährten Kniffs der Begriffsverdrehung: Abtreibung wird kurzerhand mit einem Menschenrecht gleichgesetzt, das in Wahrheit ein reines Frauenrecht ist, so das Magazin Freie Welt. Weitreichende Konsequenz hieraus: Wer sich als Arzt einer Abtreibung verweigert, könnte sich künftig einer Straftat schuldig machen.  (SB)

 

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