Unglaublich: 200 Migranten verhindert Abschiebung eines Kongolesen

(Symbolbild: shutterstock.com/Durch Eugenio Marongiu)
Schwarzafrikaner (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Eugenio Marongiu)

Baden-Würtemberg/Ellwangen – Die Polizei konnte eine Abschiebung am Montag nicht durchführen und musste diese abbrechen, da für die Beamten die Gefahrenlage zu groß wurde. 200 Afrikaner pressten durch Androhung von Gewalt einen Kongolesen frei. 

Laut einer dpa-Meldung haben rund 200 afrikanische Immigranten die Abschiebung eines Kongolesen aus der Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen mit Gewalt verhindert.

Die Afrikaner umringten den Streifenwagen der drei Polizeibeamten und bedrängten die Beamten. „Sie waren so aggressiv und drohten uns immer deutlicher, so dass wir den Mann (…) zurück lassen und uns bis zur LEA-Wache zurückziehen mussten“, beschrieb ein Polizist die Lage. Die Migranten schlugen gegen die drei Streifenwagen, die dadurch beschädigt wurde, berichtet die Stuttgarter Zeitung.  Unterstützung durch Kollegen war nicht in Sicht, da die Organisation und Anfahrt dafür mehrere Stunden gedauert hätte.

Später sei dann ein, von den Migranten als Mittelsmann beauftragter Security-Mitabeiter zu den Beamten geschickt worden. Die Botschaft sei mit einem Ultimatum verbunden: Die Polizei müsse dem 23 Jahren alten Kongolesen binnen zwei Minuten die Handschließen abnehmen, andernfalls würden sie die Pforte stürmen. Daraufhin entschied die Polizei, dass der Security-Mitarbeiter einen Schlüssel mitnimmt, damit der Kongolese von den Handschellen befreit wird. Der 23-Jährige soll untergetaucht sein. (SB)

Eine Stellungsnahme von der AfD gibt es auch schon:

In einem Asylbewerberheim in Baden-Württemberg musste die Polizei eine Abschiebung abbrechen, weil sie von rund 200 afrikanischen Migranten derart bedroht wurde, dass Gefahr für Leib und Leben bestand. Ein Streifenwagen wurde während der Ausschreitungen in Mitleidenschaft gezogen, die Beamten wurden dazu gezwungen, dem bereits festgenommenen Ausreisepflichtigen die Handschellen wieder abzunehmen. Die Beamten zogen anschließend unverrichteter Dinge ab. Dazu Alice Weidel, AfD-Fraktionsvorsitzende:

„Der Rechtsstaat wird von seinen ‚Gästen‘ mit Füßen getreten. Das ist erst der Anfang. Die Kumpanei innerhalb der Asylbewerber wächst, Abschiebungen werden immer öfter gewaltsam verhindert. Das deutsche Gesetz wird außer Kraft gesetzt, die unterbesetzte Polizei sieht hilflos dabei zu. Und muss, sofern sie auch nur ansatzweise angemessen reagiert, mit umgehenden Repressalien aus der Politik rechnen.

Migranten, die an der Verhinderung einer Abschiebung beteiligt sind, sollten ebenfalls sofort ausgewiesen werden. Unsere Sicherheitsbehörden müssen zudem sachlich und personell dazu in der Lage sein, dieser neuen Welle der Gewalt entsprechend begegnen zu können. Wenn sich Deutschland von seinen Gästen weiterhin am Nasenring durch die Manege führen lässt, statt Recht und Ordnung Geltung zu verschaffen, werden sich die bestehenden Problem im Land bis zur Unerträglichkeit verschärfen!“