Linksextremisten wollen am 1. Mai in Villenviertel protestieren

Symbolfoto: Durch artefacti/Shutterstock
Antifa (Symbolfoto: Durch artefacti/Shutterstock)

Berlin/Kreuzberg – Am 1. Mai will der Berliner Stadtteil Kreuzberg traditionell randalieren. Erstmals dieses Jahr ganz prominent im Villenviertel Grunewald. 

„Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg“, heißt das super linke Motto der „Demonstration“ des selbst ernannten „Quartiersmanagement Grunewald“. Hinter dem Namen steht die „Hedonistische Internationale“, eine linksradikale Gruppe.

Im linken Motivationsprogramm heißt es dazu:

„Heraus zum Tag der sozialen Arbeit – rein in den Problembezirk Villenviertel! »Zivilgesellschaftliches Engagement für einen solidarischen Stadtteil« Das Programm Soziale Stadt arbeitet auf Stadtteilebene, in so genannten »Problemvierteln«. Grunewald ist politisch ein abgeschriebener Bezirk, viele Bewohner*innen leben durch Zäune isoliert in einer Parallelgesellschaft, die für soziale Angebote nicht mehr zu erreichen ist. Während in Kreuzberg und Neukölln ein Überangebot an politischer Protestkultur herrscht, ist der Grunewald von der politischen Meinungsbildung weitestgehend abgehängt.

»Befähigung statt Betreuung«

Unsere breit aufgestellte Interventionsstrategie bietet den Bewohner*innen des soziokulturell benachteiligten Problemkiezes die Möglichkeit, das Verantwortungsbewusstsein zu stärken, die soziale Durchmischung zu fördern und sich über millieuübergreifende Perspektiven zu informieren.

»Miteinander statt übereinander reden«

Hunderte quartiersbezogene autonome Streetworker*innen werden bereitgestellt, um in unterschiedlichen Handlungsfeldern Anschlussmöglichkeiten an eine solidarische Lebensweise zu ermöglichen.

»Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg«

Werdet Teil dieser Initiative und kommt als ehrenamtliche Helfer*innen zur großen Auftaktsveranstaltung des Quartiersmanagement Grunewald.
Grunewald soll sozialer werden! Zusammen schaffen wir das! Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg!“

Das links-grün-affine Villenviertel könne somit am 1. Mai mit der Realität konfrontiert werden. Neben den Linksradikalen, die in einem Flugblatt mit dem Titel „Randale im Grunewald?“ überschrieben entlang an „Villen, Schlosshotels und anderen dekadenten Immobilien“ besonders „dekadent raven“ wollen, haben sich auch kurdische Demonstranten angekündigt. Berlins linker SPD-Innensenator Andreas Geisel hat angekündigt, dass 5.300 Beamte aus Berlin und neun anderen Bundesländern dafür sorgen werden, dass Berlin einen möglicht friedlichen 1. Mai erleben wird. (SB)