Gefahr für Neugeborene: Tuberkulose in Bamberger Klinik

Symbolfoto: Durch Chayut Thanaponchoochoung/Shutterstock
Symbolfoto: Durch Chayut Thanaponchoochoung/Shutterstock

Bamberg –  Eine Mitarbeiterin der Geburtshilfeabteilung des Klinikums Bamberg ist an der ansteckenden Lungenkrankheit Tuberkulose erkrankt. Die Infektion wurde erst Ende April festgestellt – möglicherweise haben sich daher auch Mütter oder Neugeborene mit dem Erreger infiziert. Nun müssen sich rund 650 Mütter und Babys testen lassen. Vor allem Neugeborene sind gefährdet.

Die Angst geht um. Die betroffene Mitarbeiterin arbeitete bis zur Diagnose in der Geburtshilfe. Laut Bamberger Klinikum ist die Erkrankung erst im April diagnostiziert worden, vorher wusste die betreffende Mitarbeiterin nichts von der Infektion. Die Lungenerkrankung TBC ist hoch ansteckend. Deshalb sorgen sich junge Mütter um die Gesundheit ihrer Neugeborenen und nicht zuletzt um die eigene Gesundheit, die mit der Frau Kontakt hatten.

Wie Jouwatch berichtete, hatten Anfang des Jahres Forscher der Universität Zürich im Tessin einen neuen resistenten Tuberkulosekeim  – eingeschleppt durch afrikanische Immigranten – entdeckt. Europäische Labors sind in Alarmbereitschaft. Zum damalige Zeitpunkt wurde auch  in Deutschland ist ein Immigrant mit resistentem Tuberkulose-Erreger registriert.

Aufgrund der aktuellen Situation in Bamberg hat das Gesundheitsamt auch am Feiertag, dem 1. Mai, von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Für dringende Fragen haben Klinikum und Gesundheitsamt außerdem eine Hotline unter der Rufnummmer 0951/85-673 eingerichtet, die auch am Wochenende und Feiertags von 9 Uhr bis 16 Uhr erreichbar ist.

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