Protestmarsch fordert Ende der „rassistischen Kontrollen“

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Copwatch-Plakat (Bild: Screenshot)

Hamburg/ St. Pauli – Am Samstag veranstalteten die ultralinken Sympathisanten und Mitglieder von „Copwatch“ einen Protestmarsch. Der Vorwurf: Die Polizei würde „rassistische Kontrollen“ durchführen. Die Realität: Die kriminellen Schwarzafrikaner fühlen sich beim Drogenverticken gestört.

Im Problembezirk rund um das Schanzenviertel, der als „gefährlicher Ort“ eingestuft ist, ist es den Polizeibeamten erlaubt, „verdachtsunabhängige Kontrollen“ durchzuführen. Dass dabei meist Schwarzafrikaner beim Dealen gestört werden, erregt den Unmut der linksextremistischen Unterstützer aus den Reihen von „Copwatch“.

In einem – auf Facebook veröffentlichten Statement – wird gefordert: „Schluss mit den rassistischen Polizeikontrollen im Schanzenpark!“ Zudem wird bejammert, dass seit Monaten in verschiedenen Presseorganen immer wieder Berichte über die angeblich „unhaltbaren Zustände“ im Schanzenpark auftauchen. Gruppen von jungen „People of colour “ sollen den Park belagern, um Drogen zu verkaufen. Angeblich sollen sich Frauen nicht mehr allein in den Park wagen. Diese Darstellung sei gelogen, so die Copwatchler.

Eine Sprecherin des Vorbereitungskreises des Protestmarsches wird laut der Mopo wie folgt zitiert: „Es gibt hier kein Problem mit der Sicherheit. Es gibt hier ein Problem mit Rassismus und mit der Polizei! Dieser ständige Belagerungszustand ist nicht auszuhalten! Wir wollen nun mit einer Demo gegen Militarisierung und Kriminalisierung unserer Nachbarschaft aufmerksam machen. Wir sind solidarisch mit jenen Menschen, die tagein tagaus unter widrigsten Bedingungen einer prekären Arbeit nachgehen. Wir erkennen an, dass unsere Nachbar*innen in illegalisierter Drogenarbeit dieser Tätigkeit nachkommen, weil andere Zukunftsperspektiven fehlen und ihnen die Teilhabe an verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen verwehrt bleibt.“ Die Linken also wie immer auf der Seite der Täter.  (SB)