Linke-Politiker Hakan Tas: Illegale abzuschieben ist pure Hetze?

Foto: Imago
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Gäbe es die AfD nicht, die Systemparteien würden weiterhin munter ihre miesen Spielchen treiben und den Steuer zahlenden Bürger verhöhnen. Die „Berliner Morgenpost“ vermeldet, dass Berlin in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres offenbar weniger abgelehnte Asylbewerber abgeschoben als im Jahr zuvor. Laut Innenverwaltung wurden von Januar bis März dieses Jahres lediglich 232 abgelehnte Asylbewerber abgeschoben.

Legt man dann dabei die Zahl der Asylbewerber zugrunde, die zwischen Januar und November 2017 abgeschoben wurden, und errechnet daraus den statistischen Monatsdurchschnitt, ergibt sich damit ein Rückgang von rund 37 Prozent. Die Gesamtzahl der als vollziehbar ausreisepflichtig eingestuften Asylbewerber ist im Vergleich zu 2017 auf nun 11.905 Personen angestiegen.

Allerdings ist ist das kein reines Berliner Phänomen im gesamten Bundesgebiet wird kaum noch abgeschoben – auch wenn CSU-Politiker im Wahlkampfmodus immer etwas ganz anderes fordern. Bei der Mehrheit der 11.905 Asylbewerber, die zum 31. März 2018 als „vollziehbar ausreisepflichtig“ geführt wurden, durfte angeblich aus „rechtlichen, tatsächlichen und humanitären Gründen“ nicht abgeschoben werden und etwas mehr als 10.200 hätten den Status einer Duldung.

Und wenn es darum geht, den Bürgern politischen Unrat vor die Tür zu kippen, sind die Linken ganz vorne mit dabei. Wir zitieren hier mal die Berliner Morgenpost direkt:

Der Linke-Politiker Hakan Tas kritisierte, der Vorstoß des Abgeordneten Bachmann zeige erneut, „wie entmenschlicht die AfD-Fraktion immer wieder in flüchtlingspolitischen Debatten auftritt“. Hinter den Zahlen steckten Schicksale, Geschichten und Persönlichkeiten. Mehr Abschiebungen zu fordern, sei „pure Hetze“.

Gesetze zu befolgen“ ist dann auch pure Hetze, Herr Tas? Dann wissen wir ja, wo Sie stehen.