Schweden: Neugierige und naive Flüchtlingsunterstützerin vergewaltigt

Vergewaltigung (Symbolfoto: Durch worradirek/shutterstock)
Vergewaltigung (Symbolfoto: Durch worradirek/shutterstock)

In Schweden ist eine Frau am 26. Dezember vergangenen Jahres von zwei afghanischen jungen Männern missbraucht und vergewaltigt worden. Sie hatte die beiden in einem Hotel getroffen und wollte sie näher kennenlernen, weil sie „afghanische Flüchtlinge“ waren. Jetzt fand der Prozeß statt. 

Anwar Hassani und Fardi Hesari, beide 18, trafen das Opfer vor einer Hotelbar im südschwedischen Ljungby in den frühen Morgenstunden des 26. Dezember.

Sie habe die beiden interessant gefunden, als ihr erzählt wurde, sie seien Migranten aus Afghanistan, gab sie später bei der Polizei zu Protokoll.

Die beiden afghanischen jungen Männer hätten sie gefragt, ob sie noch zu ihnen mitgehen wolle, um weiter zu trinken und so traf das Trio gegen 3.30 Uhr in der Unterkunft von Hesari für unbegleitete Minderjährige ein. Sie hätten noch ein paar Zigaretten geraucht, dann sei sie gestolpert und habe sich den Kopf gestoßen. Ihr sei schwindelig geworden und sie habe sich auf eine Matratze auf dem Boden gelegt.
Hassani habe angefangen, ihren Körper zu berühren doch sie habe ihn weggeschoben und ihm mehrfach gesagt und sie schob ihn weg und sagte: „Ich will das nicht“. Das interessierte den Afghanen aber wenig und so fiel er über die rund 40-jährige Frau her und vergewaltigte sie. Als sie schrie und protestierte, habe er sie gefragt, warum sie mitgegangen wäre, wenn sie keinen Sex wolle, berichtet MailOnline.

Hesari erzählte später während der Verhöre der Polizei, Hassani habe sich an ihn gewandt und auf Farsi gesagt; „Willst du nicht auch mal?“
Hesari, die neben ihnen auf dem Bett gelegen hatte, kletterte daraufhin auf die Matratze und fing an, die Brüste der Frau zu begrapschen und zu masturbieren.
Während Hesari sich selbst befriedigte, habe Hassani sie dann anal vergewaltigt, was ihr „unerträgliche“ Schmerzen verursacht habe. Ihre Schmerzensschreie hätten Hassani zum Aufhören gebracht. Die beiden jungen Männer hätten ihr noch beim Anziehen geholfen, sie habe sich ihre Stiefel und ihre Jacke geschnappt und sei weggelaufen, so das Opfer.

Hassani soll ihr noch hinterher gelaufen sein und sie zu einem Abendessen eingeladen haben, doch sie habe lieber den Krankenwagen gerufen.
Zeugen sowie das medizinische Personal des Krankenhauses in Växjö, erzählten dem Gericht, das Opfer sei in einem Schockzustand gewesen.

Die Frau selbst sagte, sie habe bis heute mit Schlafstörungen und psychischen Problemen zu kämpfen.

Das Bezirksgericht Växjö befand Hassani für schuldig und verurteilte ihn zu 15 Monaten Haft. Er wurde auch zu einem Schmerzensgeld von rund 13.000 Euro verurteilt. Nach Verbüßung der Haft soll er abgeschoben werden und die Wiedereinreise nach Schweden ist ihm für 10 Jahre verboten.

Hesari, der sexuelle Belästigung zugegeben hatte, wurde zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe verurteilt und einer Entschädigungszahlung von von rund 2000 Euro verurteilt. (MS)

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