Der Mittelstand wird vom Staat rekordverdächtig ausgebeutet

(Bild: shutterstock.com / Durch igorstevanovic)
Der Staat - das moderne Raubrittertum (Bild: shutterstock.com / Durch igorstevanovic)

Trotz aller Anstrengung, trotz allen beruflichen Einsatzes bleibt bei vielen Bürgern finanziell einfach viel zu wenig hängen, um auf den berühmten „grünen Zweig“ zu kommen. Das ist in Deutschland auch kein Wunder: Die Steuer- und Abgabenbelastung ist in unserem Land auf einem absurd hohen Niveau. 

Von Dr. Jörg Meuthen

Weltweit gibt es nur eine einzige Industrienation, die die Bürger noch ein klein wenig stärker belastet, und das ist Belgien. Direkt dahinter folgt Deutschland auf einem äußerst unrühmlichen zweiten Platz. Konkret bedeutet das, dass im Jahr 2017 der Anteil von Steuern und Sozialabgaben an den Arbeitskosten für einen alleinstehenden Durchschnittsverdiener in Deutschland bei fast 50% lag. Anders ausgedrückt: Fast die Hälfte dessen, was in den Unternehmen an gesamten Arbeitskosten (inklusive der Arbeitgeberbeiträge) für einen Mitarbeiter anfällt, geht an den Staat.

Vergleicht man dies mit dem OECD-Durchschnitt, wird deutlich, wie sehr die Regierung Bürger und Arbeitgeber zur Kasse bittet: Dieser internationale Durchschnitt beträgt nämlich nur 35,9%.

Für den einzelnen Menschen ist naturgemäß sein Abzug vom Einkommen die für ihn wichtigste Größe. Auch hier sieht es kein bisschen besser aus: Beim durchschnittlichen alleinstehenden Arbeitnehmer holt sich der deutsche Staat 39,9% vom Brutto, was im internationalen Vergleich ein extrem hoher Wert ist, auch dort nur getoppt von den Belgiern.

Beim Blick auf den internationalen Vergleichswert müssen dem deutschen Arbeitnehmer die Augen tränen: Im Mittel müssen die Menschen in anderen Staaten nämlich nur 25,5% an ihr Land abführen. Diese Abstände sind Welten.

Und was bekommt der Deutsche dafür? Einen Staat, der perfekt funktioniert? Infrastruktur, die in einem Topzustand ist? Einen sicheren öffentlichen Raum dank ausreichend Polizei und Justiz, um Straftäter sofort dingfest zu machen und abzuurteilen? Gesicherte Grenzen, um illegale Einwanderung von Wirtschaftsmigranten zu unterbinden? Ein Bildungssystem, was international absolute Spitzenleistungen produziert? Keine Altersarmut von Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben oder eine kinderreiche Familie großgezogen haben?

Weit gefehlt. In allen genannten Bereichen gibt es nur das, was Merkel uns allen nach Abzug der Finanzierung ihrer Irrsinnspolitik übrig lässt. Da passt die Erkenntnis der OECD ins Bild, dass viele Staaten in den zurückliegenden guten wirtschaftlichen Jahren ihre Steuer- und Abgabensysteme reformiert haben mit dem Ergebnis, dass die Belastung der Arbeitnehmer dort zurückgegangen ist.

Nicht so in Deutschland: Hier hat sich nichts vermindert – ganz im Gegenteil, die Werte sind sogar noch einmal leicht angestiegen.

Betrachtet man nun noch Sonderbelastungen für den Einzelnen wie beispielsweise eine vollkommen aus dem Ruder gelaufene Grunderwerbsteuer, ist klar, warum der Durchschnittsdeutsche gar nicht auf seinen erhofften „grünen Zweig“ kommen kann.

Es liegt einzig und allein am deutschen Wähler, zu erkennen, dass er für seine enorme Belastung von Merkel & Co. keine adäquate Gegenleistung bekommt, während beispielsweise den Menschen in den anderen Euro-Staaten deutlich mehr für ihre private Vermögensbildung übrigbleibt.

Und ganz nebenbei sind das Euro-Staaten, für die wir bereits jetzt haften, und für die wir in Zukunft – geht es nach unserer „Regierung“ – noch viel mehr haften sollen, sogar bis hin zur Einbringung unserer Bankguthaben als Haftungsmasse für europäische Zocker-Banken.

Oder kurz gesagt: Die fleißigen Bürger dieses Landes werden für die Finanzierung einer Irrsinns-Politik ausgebeutet.

https://www.welt.de/…/Steuerlast-Nur-ein-Land-verlangt-noch…

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.