Starke Nachfrage beim Studiengang „Flüchtlingshelfer“

(Bild: Screenshot)
An der Fachhochschule Dortmund kann man Flüchtlingshelfer studieren (Bild: Screenshot)

Dortmund – An der Fachhochschule Dortmund gibt es einen neuen Studiengang: Flüchtlingshelfer. Dort werden seit dem Wintersemester 2014/2015 Sozialarbeiter mit den Schwerpunkten „Migration und Armut“ ausgebildet um das Millionenheer in der Asylindustrie zu unterstützen. Die ersten Absolventen betreuen bereits – vom Steuerzahler bezahlt – das immer größer werdende Problemheer der muslimischen Hereingeflüchteten. 

Ab dem Wintersemester 2014/2015 wurde an der Fachhochschule Dortmund ein weiteres, renditefreies Studium angeboten. Im Fachbereich „Angewandte Sozialwissenschaften“ kann der zukünftige Beschäftigte in der Steuergeld finanzierten Asyl- und Sozialindustrie nach acht Semestern den „Bachelor Soziale Arbeit, Schwerpunkt Armut und (Flüchtlings-) Migration (duales Studium)“ erwerben, um sich dann mit aller Kraft dem Weh und Leid von Angela Merkels Gästen zu widmen.

Voraussetzung: Spaß am Flüchtlingsheer

Auf der Seite der Fachhochschule erfährt der interessierte Flüchtlingshelferstudent in spe, zu wem diese anspruchsvolle Ausbildung besonders passt:

„Wer diesen Studiengang studieren möchte,

…bringt mit:
interkulturelle Sensibilität, Interaktions- und Kommunikationskompetenzen sowie Reflexionskompetenzen.

…hat Spaß am:
berufsbegleitenden Studium und Umgang mit vielfältigen Zielgruppen sowie an interdisziplinärer Kooperation und transnationalen Themen.

…kämpft sich durch:
komplexe Problemlagen von Betroffenen.“

Wer einen Abschluss in diesem anspruchsvollen Studiengang dann errungen hat, der arbeitet laut der Fachhochschule häufig:

  • in der Sozialberatung/-betreuung
  • in der Zuwanderungsberatung und Geflüchtetenhilfe
  • in Qualifizierungsmaßnahmen/im Bildungsbereich
  • in der Jugend- und Familienhilfe
  • in der politischen Sozialarbeit

Anfangs war der Studiengang noch zugangsfrei, mittlerweile bekomme die Hochschule bis zu 90 Bewerbungen auf gerade einmal 35 Plätze pro Jahr. „Die Nachfrage ist wahnsinnig groß“, so der jubelnde Studiengangskoordinator Michel Boße.

Migrantische, bekopftuchte Flüchtlingshelferlein

Auch der Spiegel widmet dem migrantenaffinen Studiengang einen Artikel und erzählt darin die rührende Geschichte der muslimisch korrekt bekopftuchten Studentin Boran Al Yousef. Der Spiegel-Leser erfährt, dass Boran massive Vorurteile wegen ihres Kopftuches in Deutschland, in das sie aus Syrien hereinflüchtete war, erleben musste. Aber nun studiert die „Feministin“ – so die Eigenwahrnehmung der Muslima  –  im dritten Semester „Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Armut und (Flüchtlings-) Migration“.

Seit dem Sommer arbeitet sie nun bei der AWO in Dortmund. Dort hilft die junge Muslima EU-Zuwanderern beim Start in den deutschen Arbeitsmarkt. Später möchte sie bei einer großen internationalen Organisation wie der Uno arbeiten – um sich dafür einzusetzen, dass es keine Kriege mehr gibt. (SB)

 

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