Sehr gut: Israelischer Oppositionspolitiker kritisiert Zentralratspräsident

Foto: Durch David Cohen 156/Shutterstock
Für den Zentralrat der Juden in Deutschland ein "unmögliches" Kleidungsstück (Foto: Durch David Cohen 156/Shutterstock)

Berlin – So ist es richtig: Der israelische Oppositionspolitiker Yair Lapid hat scharfe Kritik am Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, geübt. „Wir Juden dürfen nicht kapitulieren“, sagte Lapid der „Welt“ (Donnerstagsausgabe) mit Blick auf Schusters Warnung, Juden sollte öffentlich in Deutschland keine Kippa tragen. „Ein solcher Aufruf ist eine bedauernswerte Fehlentscheidung, und ich rufe Josef Schuster auf, sich davon zu distanzieren“, sagte Lapid.

„Schusters Warnung ist sehr alarmierend, und sie ist außerdem eine Beleidigung für Deutschland.“ Juden sollten keine Angst haben, ihren Glauben zu zeigen. „Juden hier und anderswo sollten diesen Appell, sich zu verstecken, nicht hinnehmen.“

Statt an Juden hätte Schuster seinen Appell an die Bundesregierung richten müssen, sagte Lapid. „Er hätte der deutschen Regierung sagen müssen: Die Zustände hier sind nicht hinnehmbar. Wenn Juden hier nicht mit einer Kippa in der Öffentlichkeit auftreten können, dann stellt mehr Polizei ab, um sie zu schützen.“

Zur Angst deutscher Juden vor Gewalt, wenn sie sich mit der Kopfbedeckung öffentlich zu ihrem Glauben bekennen, sagte Lapid: „Dann tragt eben die Kippa und einen Stock, um euch zur Not zu verteidigen.“ (Quelle: dts)

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