Einfach irre: „Liebe zahlt sich aus“ – Wer schlecht mit Flüchtlingen umgeht, kriegt´s zurück

(Bild: Christian Pfeiffer: © Superbass / CC BY-SA 4.0; Blut: shutterstock.com)
Christian Pfeiffer (Bild: Christian Pfeiffer: © Superbass / CC BY-SA 4.0; Blut: shutterstock.com)

Österreich/Linz – Ideologie oder Altersstarrsinn? Diese Frage stellt sich bei Christian Pfeiffer – „Kriminologe“ und ehemaliger niedersächsicher SPD-Justizminister  – nicht zum ersten Mal. Aktuell postuliert der Dauergast in Plapperrunden beim österreichischen Nachbarn: „Wer schlecht mit Flüchtlingen umgeht, kriegt’s zurück!“

Der grüne, österreichische Integrationslandesrat Rudi Anschober hat den mehr als umstrittenen Kriminologen und ehemaligen niedersächsischen SPD-Justizminisiter Christian Pfeiffer eingeladen. In Linz durfte der Ex-Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen „Entwarnung“ geben, was den Kriminalitätsanstieg in Deutschland betrifft.

Diesen Menschen „kommunikativ gegenübertreten und eine Perspektive geben“

Einmal mehr behauptet der 78-jährige SPD-ler, dass die Kriminalität in Deutschland sinke aber die dumpen Deutschen sich eine erhöhte Bedrohungslage einbilden würden. Dass die Kriminalität zwischen 2014 und 2016 drastisch angestiegen sei, sei doch normal, wenn man sich die „Alters- und Geschlechtsstruktur“ der Migranten genauer betrachte, so Pfeiffer. Der längst auf den Alterssitz gehörende Pfeiffer räumt laut dem Wochenblick ein, dass unter den Migranten überproportional viele Männer im Alter von 14-30 Jahren vertreten seien. Diese zählen in der Forschung als Risikogruppe und würden schneller straffällig werden als andere. Zudem bestätigte der Berufsrelativierer, dass stark angestiegenen Delikte wie Mord, Totschlag oder Vergewaltigung meist von Wirtschaftsmigranten aus Nordafrika begangen werden.

Und genau dort müsse man die Ursachen suchen. Habe man die dann gefunden, müsse man diesen Menschen „kommunikativ gegenübertreten und eine Perspektive geben. Ein autoritäres Auftreten wäre gegenüber diesen Menschen der falsche Weg“, so der SPD-Mann Pfeiffer.

„Wer schlecht mit den Flüchtlingen umgeht, wer ihre Chancen reduziert, kriegt’s zurück.“

Da stimmt der grüne Integrationspolitiker Anschober seinem roten Genossen zu und merkt an: „Durch erfolgreich Integration könne eine falsche Entwicklungen bereits im vorhinein eingedämmt werden. „Integration lohnt sich!“, da ist sich der grüne Landesrat sicher. Der grüne Politiker betonte zudem, dass man Migranten mit negativem Asylbescheid mindestens die Chance gegeben müsse, „mit erhobenen Haupt“ in die Heimat zurückzukehren.

Landesrat Anschober und Prof. Dr. Pfeiffer sind sich da völlig einig: Wer bei der Intergration spart, schieße sich selbst ins Knie. Pfeiffer, dem man spätestens hier Altersstarrsinn unterstellen könnte, ist sich sicher: „Wer schlecht mit den Flüchtlingen umgeht, wer ihre Chancen reduziert, kriegt’s zurück.“ Das sei menschlich. (SB)

 

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