DRK-Präsidentin: Aufstockung der Syrien-Hilfe „dringend nötig“ (und was ist mit dem Rest der armen Welt?)

Jeden Tag müssen Millionen Frauen und Männer weltweit darum kämpfen, ihren Kindern eine nahrhafte Mahlzeit zu ermöglichen. In einer Welt, in der es eigentlich genug Nahrung für alle gibt, geht jeder Neunte mit leerem Magen zu Bett. Das sind derzeit 815 Millionen Menschen. Sogar jeder Dritte weltweit leidet an Mangelernährung. Doch interessiert das das Rote Kreuz? Anscheinend nicht, denn diese Organisation hat nichts besseres zu tun, als die katastrophale Politik von Angela Merkel zu unterstützen. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Aufstockung der humanitären Hilfe für die Menschen in Syrien durch die Bundesregierung begrüßt und als „dringend nötig“ bezeichnet. „Der Bedarf für unparteiliche, neutrale und unabhängige humanitäre Hilfe ist riesig“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagsausgabe) mit Blick auf die zusätzlichen Bundesmittel von einer Milliarde Euro. Fast 70 Prozent der Syrer leben laut DRK in extremer Armut.

13,1 Millionen Menschen seien auf Unterstützung angewiesen. „Die Menschen haben häufig keinen Zugang zu sauberem Wasser und grundlegender Gesundheitsversorgung“, erklärte Hasselfeldt. Zudem fehle es an Einkommensmöglichkeiten für den Lebensunterhalt und oft sei die Basisinfrastruktur zerstört, beschädigt oder überlastet.

Das DRK ist laut Hasselfeldt seit sieben Jahren in Syrien aktiv und unterstützt dort seine Schwestergesellschaft, den Syrischen Arabischen Roten Halbmond, der monatlich für rund 4,5 Millionen Syrer humanitäre Hilfe leistet. Der Rote Halbmond sei in der Syrien-Krise die einzige landesweit tätige Organisation für humanitäre Hilfe.

Und hier noch eine Zahl für das DRK: 3,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben jährlich in Afrika südlich der Sahara – das ist etwa die Hälfte aller weltweiten Todesfälle in dieser Altersgruppe.

Es gibt also sehr, sehr viele Menschen auf dieser Welt, die noch dringender Hilfe benötigen, aber nicht nur aus Deutschland!

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