Deutschland bleibt Tummelplatz für Islamterroristen: Mutmaßliches Taliban-Mitglied in Düsseldorf festgenommen

Foto: Collage
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Karlsruhe  – Die Staatlichen Sicherheitsbehörde als Anti-Terror-Einheiten, das gibt’s auch nur unter Merkel: Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch ein mutmaßliches Taliban-Mitglied in Düsseldorf durch Beamte des Bundeskriminalamts festnehmen lassen. Der 36-jährige Deutsch-Pole sei dringend verdächtig, sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung Taliban beteiligt zu haben, teilte die Karlsruher Behörde am Donnerstag mit. Der Mann soll im August 2012 nach Pakistan gereist sein und sich spätestens Anfang 2013 in einer an der Grenze zu Afghanistan gelegenen Region den Taliban angeschlossen haben.

In einem von der Terrororganisation betriebenen Trainingslager soll er eine militärische Ausbildung durchlaufen haben. Spätestens im März 2014 sei er in einer Kampfeinheit der Taliban in Afghanistan eingesetzt worden, so die Bundesanwaltschaft. Ende Februar 2018 hatten Spezialkräfte der afghanischen Sicherheitsbehörden den Beschuldigten in der Provinz Helmand festgenommen.

Am Mittwoch wurde er von Afghanistan nach Deutschland überstellt und bei seiner Ankunft am Flughafen Düsseldorf festgenommen, sagte einer Sprecherin der dts Nachrichtenagentur. Der Beschuldigte wurde am Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihm den Haftbefehl eröffnet und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat. (Quelle: dts)