Der islamische Schächter, der schäumende Mob und die Mopo

Foto: Durch Natwood/Shutterstock

In normalen Zeiten ist es die Aufgabe von Journalisten, Aufklärung zu betreiben, wichtige Informationen zu verbreiten, Zusammenhänge zu erkennen und die Leser über diese zu informieren. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Heutzutage regieren in den Redaktionsstuben Ideologen, die die Wahrheit verleugnen, die Realität ausblenden und mit voller Absicht ihre Leser täuschen. Der Druck im Kessel ist so groß, dass er anscheinend nur noch gebändigt werden kann, wenn man Tatsachen verdreht und das Tatsächliche vertuscht.

von Thomas Böhm

Das tun die selbsternannten Volkserzieher, weil sie insgeheim wissen, dass ihr letztes mediales Stündlein geschlagen hat und ihnen niemand mehr Glauben schenkt. Insofern erinnert das, was gerade in den Medien passiert an die letzten Tage der DDR: Sie strampeln und keifen, als ob es für sie keinen Morgen gäbe (was ja auch stimmt).

Und wieder ganz vorne mit dabei: Die Hamburger Morgenpost, die sich erneut selbst zum Handlanger staatlicher Stellen degradiert und bei der Verschleierung von Tatsachen fleißig mithilft.

Es geht konkret um den Fall des 33-jährigen islamischen Schächters Mourtala M. der auf dem Bahnhof Jungfernstieg in Hamburg seiner einjährigen Tochter Mariam wohl den Kopf abgeschnitten hat. Dabei will sich die Mopo noch nicht einmal auf das Alter des Mädchens festlegen:

(screenshot Mopo)
mal ist sie 1 mal 2 Jahre alt (screenshot Mopo)

Dieses grausame Detail der Enthauptung wurde von den freien Medien – erst von jouwatch und dann von der Achse des Guten verbreitet – die ansonsten nicht gerade zimperlichen Mainstream-Medien, ließen es unter den Tisch fallen – wohl auf Anweisung von ganz oben.

Und nun schreibt die Hamburger Morgenpost tatsächlich folgendes:

Nach der tödlichen Messerattacke auf Sandra P. und ihre kleine Tochter am S-Bahnhof Jungfernstieg tobt im Netz ein von rechten Blogs gesteuerter Shitstorm gegen die Hamburger Polizei. Der Vorwurf: Die Ermittler würden dem Publikum die blutigsten Details gezielt verschweigen, um den Täter, den abgelehnten Asylbewerber Mourtala M. aus dem Niger, zu schützen. Jetzt fand eine Razzia bei einem Blogger in Eilbek statt: Es ging um ein Handyvideo…

Hier allein von einer „Messerattacke“ zu schreiben, ist an Verharmlosung kaum zu überbieten und der Hinweis auf „rechte Blogs“ ist mal wieder typisch für linksradikale Zeitungen, denen die Argumente schon vor Jahren ausgegangen sind und die nur noch blindwütig um sich treten können.

Statt mal zu hinterfragen, warum die Hamburger Staatsanwaltschaft so scharf darauf war, dass diese Videos aus der Öffentlichkeit verschwindet, fängt die Hamburger Morgenpost auch noch an zu lügen:

Das Video, das Heinrich K. aus Eilbek über seinen Youtube Kanal hochgeladen hat, zeigt die Rettungskräfte am 12. April auf dem S-Bahnsteig Jungfernstieg. Zu sehen sind die Körper von Mutter und Tochter, die in großen Blutlachen auf dem Boden liegen, Helfer knien um sie herum.

Auf dem Video, um das es geht, war aber so etwas gar nicht zu sehen. Zu sehen ist eine Blutlache, viel Fußboden und viel gekachelte U-Bahnwände – zumindest soweit die jouwatch-Redaktion sich erinnern kann (das Video ist ja mittlerweile überall gelöscht). Aber nun dreht die Hamburger Morgenpost so richtig durch:

Die meisten Medien, auch die MOPO, haben aus Pietätsgründen ebenfalls darauf verzichtet, dieses monströse Detail der unfassbaren Tat zu nennen.

Der schäumende Mob im Internet legt diese Haltung jedoch als „Zensur“ und „Verschweigen“ aus. Es solle verhindert werden, dass die ganze archaische Brutalität des afrikanischen Kindsvaters bekannt werde.

Sie haben richtig gelesen – aus Pietätsgründen verzichtete die Hamburger Morgenpost, dieses alles entscheidende Detail überhaupt zu ERWÄHNEN!

Denn bei anderer Gelegenheit hat die Hamburger Morgenpost überhaupt kein Problem damit, Monstrosität zu benennen und sogar zu zeigen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum zeigt hier die MoPo den Hitlergruß? Ist das nicht etwas pietätlos gegenüber den Verfolgten und Ermordeten des Dritten Reiches?

Nein, der Hamburger Morgenpost geht es nur darum, den religiösen, kulturellen Aspekt dieser unfassbar grausamen Tat vom Jungfernstieg zu vertuschen.

Stattdessen hätte sie lieber mal nachfragen können, warum man bei christlich geprägten Vätern äußerst selten erlebt, dass sie nach einer Scheidung oder eines Sorgerechtsstreits ihr eigenes Fleisch und Blut niedermetzeln. Nein, für die Morgenpost scheint es wichtiger zu sein, die wahren Hintergründe, die eben so solch einer schrecklichen Tat geführt haben, zu verschleiern.

Was sind das nur für oberlehrerhafte Journalisten, die wichtige Details und Hintergründe vor ihren Lesern „aus Pietät“ verbergen und selbstgerecht darüber entscheiden, was sie ihren Lesern zumuten können und was nicht. Der Slogan „BILD Dir Deine Meinung“ ist verkommen zu „Teile unsere Meinung“.

Wer über die zurecht aufgeregten, besorgten und angesichts dieser Tat entsetzten Bürger, die Angst um das Leben ihrer Kinder und Enkel haben, schreibt, sie wären ein „schäumender Mob“, sollte vor den Presserat gezerrt und zur Verantwortung gezogen werden.