Schweigen war gestern: Das Brüllen der Lämmer

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Schweigen war gestern: Das Brüllen der Lämmer

Es ist wie auf dem Schulhof in einer weniger feinen Gegend. Gerempel, Gebrüll, Gejammer. Den Mächtigen vergangener Jahrzehnte schwant Böses. Die Stimmung kippt überall, das linke Meinungskartell im politischen „korrekten“ Mainstream erlebt zunehmend in etlichen Ländern sein Waterloo: Polen, Ungarn, Italien, Brexit, Trump und Österreich. Selbst in Frankreich wurden die einst mächtigen Sozialisten in die Bedeutungslosigkeit weggewählt. Bei den deutschen Eliten fördert das nun zunehmend so eine Art „Auspack-Mentalität“. Motto: Ich war dabei, ich sag nochmal was, ich erklär‘ mich – und dann kommt der Sargdeckel. Merkel sollte der Arsch auf Grundeis gehen, sich das mal in ihrem Umfeld genauer ansehen, denn trotz vierter Amtszeit sind ihre Tage gezählt. Der Wind dreht sich, die Ratten winken vom sinkenden Schiff…

Von Hans S. Mundi

„Dass unser Staat in vielen Bereichen exzellent funktioniert, zeigt nur, dass wir mindestens zwei Realitäten in unserem Land haben: gut geordnete, sichere und mit allen Vorteilen einer modernen demokratischen Gesellschaften ausgestattete Lebensbereiche – und das genaue Gegenteil. So sehr wir seit geraumer Zeit über Integration sprechen und damit nach Deutschland Zugewanderte oder ihre Kinder meinen, so sehr gibt es eine immer stärkere Segregation in Deutschland: in Stadt und Land, wohlhabende und arme Stadtteile, Ost- und Westdeutschland … jede Antwort (darauf) muss zuerst die schwierigen Realitäten in den Blick nehmen.

So wie es Kommunalpolitiker wie der frühere SPD-Bezirksbürgermeister Neuköllns Heinz Buschkowsky seit Jahren tun. Oder wie es jüngst die Verantwortlichen der Essener Tafel (!!!) getan haben, denen wir Dank und keine staatlich verordnete Kritik schulden. Beschreibungen dieser Realitäten gibt es seit Jahren genug. Allerdings hat im wahrsten Sinne des Wortes auch die Entfernung vieler Entscheidungsträger von diesen Realitäten ebenso zugenommen. Biografisch, räumlich und intellektuell. Unsere Kinder gehen zumeist nicht in Kitas und Schulen mit mehr als 80 Prozent Migrantenanteil, wir gehen nicht nachts über unbewachte Plätze oder sind auf überfüllte öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, leben nicht in der Rigaer Straße in Berlin und wenn wir zum Arzt gehen, bekommen wir schnell Termine und Chefarztbehandlung selbst dann, wenn wir Kassenpatienten sind. Und vor allen Dingen: Wir ahnen nicht, wie man sich fühlt, wenn man jeden Tag arbeiten geht und trotzdem nicht vorankommt. Oder wie es ist, nach 45 Jahren Arbeit mit weniger als 1000 Euro im Monat klarkommen zu müssen.“ Sigmar Gabriel 

Den Anfang machte Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (Journalistenwatch berichtete!). Pack-Siggi, der Pöbler gegen „Rechts“, machte seinem Sozialistenherz Luft, er ließ alles raus, was sein Gewissen und seinen fiesen Charakter beschwerte. Klammheimlich nun aber nicht mehr, sondern selbstmitleidig, laut anklagend. Seht her, Deutsche, so haben wir euch schon seit Jahren aus der Regierung heraus belogen und betrogen.

Wir machen miserable Politik auf eure Kosten, ihr seid die Leidtragenden, denn wir wohnen nicht in euren Scheißvierteln, kassieren keine minimale Scheißrente und müssen keine hohen Scheißsteuern und Abgaben bezahlen – denn uns Eliten geht es scheissetoll in unseren Villen und Bungalows, mit unseren Superpensionen und Superdiäten. Wir haben einen Chauffeur und ihr habt Glück, wenn ihr in euren Scheißvierteln wie Neukölln oder Marxloh heil aus Bus und Bahn rauskommt und nicht die Treppen runtergetreten werdet – von Scheißtypen aus aller Welt, welche sie selbst in ihren Scheißherkunftsländern nicht wiederhaben wollen und die wir für euch in Millionenstärke in eure Scheißviertel reingeknallt haben. Daher nun meine Scheißbeichte, denn irgendwie geht das jetzt nicht mehr lange gut…. alles Scheiße, euer SPD-Siggi!

„Jetzt hat Horst Seehofer als Bundesinnenminister sein letztes großes öffentliches Amt angetreten. In Berlin ist er nun in Angela Merkels neuer Regierung für all jene Themen zuständig, wegen denen er seit 2015 mit der Bundeskanzlerin ständig überkreuz lag: Einwanderung, Asyl, Grenzschutz, Innere Sicherheit, Terrorismus, Islam. Für ihn wurde das Innenministerium noch weiter aufgeblasen, indem man es erweiterte um die Zuständigkeiten des ehemaligen Bauministeriums sowie eine neue Zuständigkeit für ‚Heimat‘, die erst noch mit Leben gefüllt werden muss. Sage und schreibe fünf beamtete Staatssekretäre unterstützen den Minister, dazu kommen drei parlamentarische Staatssekretäre. Rätselhaft ist mir (THILO SARRAZIN !!!, Anm. d.Red.), einem langjährigen erfahrenen Ministerialbeamten, wie das noch vernünftig koordiniert werden kann. Anfang der achtziger Jahre hatte ich unter zwei Ministern das Ministerbüro im Bundesfinanzministerium geleitet.

In unserem riesigen Ministerium gab es neun Abteilungen, zwei beamtete und zwei parlamentarische Staatssekretäre. Ich saß regelmäßig bis in die Nachtstunden, damit der Minister den Überblick behalten und den Kopf für das Wesentliche frei halten konnte. Auch der Sinn einer solchen Zusammenballung von Zuständigkeiten in einem Ministerium erschließt sich nicht. Das Ganze wirkt wie der Versuch einer Nebenregierung im Innenministerium und ist das genaue Gegenteil von Fokussierung.“ Thilo Sarrazin (SPD) in einem Beitrag für Achgut.

Hier folgen nun gleich zwei weitere große Namen der deutschen Politik bei diesem fröhlichen Abgesang alter Elitenköpfe: Thilo Sarrazin, Ex-Bundesbanker und SPD-Renegat, den Heuchel-Siggi (siehe oben) noch aus seiner Partei der linken Hypermoralisten rausschmeißen wollte, auf der anderen Seite Merkels bayerischer Bettvorleger, Horst Drehhofer, CSU-Wendehals und Ankündiger von KONSERVATIVEM NICHTS!!! Die Nullnummer Bayerns wird von Merkel nun so lange im grooooooosssssen Heimatmuseum aufgeblasen – bis sie platzt. Die Seehofer-Blase. Lustiges Endzeit-Ringelreien bei den Eliten. Sarrazin macht den Ringrichter, Horst wird angezählt….

In den 70er Jahren warf Joschka Fischer mit Steinen nach Polizisten. Auch die CDU war sein Feind. Heute ist der Grünen-Politiker 70 Jahre alt. Sein Menschenbild ist ein anderes: Kanzlerin Merkel findet er gut. Und er wollte nie Außenminister werden. Der frühere Außenminister Joschka Fischer lobt Bundeskanzlerin Angela Merkel in höchsten Tönen. ‚Sie hat gewaltig gelernt mit den Jahren und ist eigentlich ein Glück für das Land‘, sagte der Grünen-Politiker dem Magazin ‚Stern‘ … An seine Zeit als Taxifahrer hat Fischer gute Erinnerungen. Oft sei er ja für diesen Job verhöhnt werden: ‚Das Einzige, was er hat, ist ’n Taxischein. Stimmt. Bin ich stolz drauf.’“

Er war stets das eitle Großmaul aus der alten Frankfurter Maoistenszene, der selbstgerechte Sponti und Ex-Außenminister Jockel Fischer. Der Mann, der die Pädo-Grünen an die staatlichen Fleischtöpfe führte und dabei dreimal täglich „Deutschland verrecke“ bei Edel-Italienern zum Saltimbocca und Chianti brüllte – seine Rechnungen zahlt dafür noch heute der dumme deutsche Steuerzahler. Fischer bringt es – durchaus ehrlich – auf den Punkt. Voller Rührung über „Mutti Merkel“ verkündet er lauthals was tatsächlich Sache ist: Angela Merkel hat die Ziele der 68er, der Linksradikalen der 70er Jahre, der K-Gruppen und Ökosozialisten, kurz, die Träume und Visionen der antikapitalistischen, antideutschen Linken sämtlicher Fraktionen weitgehend umgesetzt: AKWs geschlossen, Energiewende in staatlicher Planwirtschaft auf den Weg gebracht, Verteufelung der Automobilität ist Staatsräson geworden, Ausländer strömen in Millionenstärke ins Land – bevorzugt werden Ungebildete und Kriminelle, fanatische Muslime und andere schwer bis gar nicht integrierbare Personen, die klassische Familie fast abgeschafft und die „Ehe für alle (s)“ als Realsatire dafür erfunden.

Merkel hat in Deutschland die Zensur wieder eingeführt, die Gewaltenteilung zu Chefsache gemacht und die Staatskontrolle komplett ihrem Kanzleramt unterjocht, Gewaltenteilung wird nur noch simuliert, so wie der Merkel-mediale Komplex Meinungs- und Pressefreiheit nur noch simuliert. Offene Grenzen, zertrümmerte Bundeswehr, Nationalstolz in Merkels Mülltonne. Joschka Fischer ist glücklich über den Endsieg der Grünen. Merkel war die beste Grüne aller Zeiten. Auch wenn jetzt irgendwie was anderes am Horizont kommt. Aber Fischer ist ein Greis mit seinen 70 Lenzen und Merkel ist auch nur noch politischer Vorruhestand. Die alten Lämmer brüllen nochmal, dann kommt die Schlachtbank…..