Ruhe bei der Neigungsjournalie: Anzeige der Kölner Polizei gegen von Storch gescheitert

(Bild: Pressefoto AfD/Screenshot)
Beatrix von Stroch (Bild: Pressefoto AfD/Screenshot)

Medienwirksam hatte die Kölner Polizei im Januar eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen die AfD-Politikerin Beatrix von Storch erhoben. Die Mainstreammedien verbreiteten dies willig und flächendeckend. Dass sich jedoch der Verdacht nicht bestätigte und die Anzeige eingestellt wurde, dazu schwieg sich sowohl die Kölner Polizei, wie auch die Schreihälse aus den Redaktionsstuben aus.

Nachdem die Kölner Polizei am vergangenen Silvesterabend ihre Neujahrgrüße auch auf Arabisch verzwitscherte, kommentierte die stellvertretende AfD-Bundestagsfraktionschefin Beatrix von Storch mit Blick auf die massenhafte sexuelle Belästigung durch arabische Immigranten: „Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?“ Daraufhin wurde von Storch auf Twitter gesperrt. Die Kölner Polizei beantragte in vorauseilender Gehorsam und medienwirksam Ermittlungen gegen die Fraktionsvize. Freudig wurde dies von den Qualitätsmedien wie Tagesschau, SZ, Focus oder der Zeit verbreitet (Jouwatch berichtete).

Jedoch konnte der Verdacht nicht bestätigt werden. Die Anzeige wurde eingestellt, da Beatrix von Storch „unschuldig im Sinne der Anzeige“ ist (Az. 276 AR 8/18).  Die benannten Neigungsmedien indes hüllten sich diesesmal in Schweigen. Auch die Kölner Polizei, der bereits Anfang Februar mitgeteilt wurde, das ihr hysterisches Tun keinen Erfolg zeitigte, reagierte nicht.

Allein der Tagesspiegel berichtete in seinem Artikel „Kölner Polizei schweigt: Die Unschuld der Frau von Storch“ und stellte heraus, dass der benannte Vorgang einmal mehr das Problem aufwirft, wie staatliche Stellen mit der Öffentlichkeit umgehen müssen, wenn sie in prominenten Fällen öffentlich einen Verdacht erheben – und dann nichts dran ist.

Der AfD-Politikerin indes twitterte ungläubig: „Ich glaube, so einen Artikel gab es noch nie. Und dann auch noch an meinem Beispiel. Chapeau @Tagesspiegel. Hallo  @ ? Immer nur gegen#AfD

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