Gümüşay geht gerichtlich gegen EMMA vor – und scheitert überwiegend

Foto: EMMA
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In 4 von 7 Punkten hat die Deutsch-Türkin Kübra Gümüşay einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen EMMA verloren, mit dem sie EMMA Passagen aus dem in der Januar/Februar-Ausgabe und online erschienenen kritischen Beitrag „Die Schwestern“ verbieten lassen wollte.

Aus Sicht von EMMA liegt darin der Versuch, Islamismus-kritische Berichterstattung gerichtlich verhindern und Medien einschüchtern zu wollen. In Frankreich gibt es schon einen Begriff dafür: le Djihad Juridique, der „juristische Djihad“. EMMA, die seit Jahrzehnten über die Offensiven des politisierten Islam und die islamistische Agitation auch mitten in Deutschland berichtet, hat darin Erfahrung.

Gümüşay wollte EMMA u.a. verbieten lassen, in dem Artikel zu schreiben: 1. Dass die Deutsch-Türkin dem Schweizer ägyptischer Herkunft, Tariq Ramadan, „verbunden“ ist. 2. in Bezug auf Gümüşay zu schreiben: „Die Ausnahmslos-Frauen bezichtigten jeden des ‚Rassismus‘, der es wagte, darauf aufmerksam zu machen, dass es sich bei den Tätern (in der Silvesternacht in Köln) überwiegend um junge Männer aus traditionell patriarchalen und islamistisch verhetzten Ländern gehandelt habe“. 3. Dass Gümüşay behauptet, sie spräche für alle Frauen aus dem muslimischen Kulturkreis. 4. Dass Gümüşay sich im Kontext des IZH (Islamisches Zentrum Hamburg) bewege, dessen Leiter Ayatollah Reza Ramezani der Verfassungsschutz als „Vertreter des iranischen Revolutionsführers Khamenei in Europa“ klassifiziert. – Das Gericht stufte diese vier Punkte als rechtlich zulässige Äußerungen ein.

Der Bericht über das Verfahren (https://www.emma.de/artikel/guemuesay-verklagt-emma-335597) sowie der von Gümüşay inkriminierte und in drei Punkten berichtigte Text (https://www.emma.de/artikel/partizipation-guemuesay-ramadan-335601) stehen in der aktuellen Mai/Juni-Ausgabe von EMMA (sowie online auf www.EMMA.de).

Außerdem berichtet EMMA in der Printausgabe über das skandalöse Strafverfahren in Paris gegen den Antisemitismusforscher George Bensoussan. Der Franzose marokkanisch-jüdischer Herkunft war wegen seiner Kritik an dem in muslimischen Kreisen grassierenden Antisemitismus von linken Organisationen, wie dem „Kollektiv gegen Islamophobie in Frankreich“ (CCIF) wegen „Aufstachelung zu radikalem Hass“ angezeigt worden.
Pressemitteilung

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