Wenn Flüchtlinge beim Singen mit Flüchtlingen fehlen, sollte man Fragen an die eigene Weltsicht stellen

Huch, kein Flüchlting weit und breit (Symbolfoto: Durch SpeedKingz/Shutterstock)

In Möhringen ereignete sich vor einigen Wochen ein sehr entlarvendes Schauspiel. Eine alternde Gruppe Gutmenschen, ganz und gar betrunken von der Willkommenskultur und der «We are one world-Ideologie», wollte zusammen mit den sogenannten Flüchtlingen (illegale Migranten aus Nordafrika und Asien) singen. Gekommen war jedoch keiner der eingeladenen Flüchtlinge, sodass die alternen Damen hier auf dem Bild alleine singen mussten.

Von Young German

Möhringen – Eigentlich hatte das Willkommenscafé ein gemeinsames Singen mit dem Internationalen Chor für die Flüchtlinge aus den umliegenden Unterkünften organisiert. Am Ende waren es aber nur Anwohner, an die die Mitglieder des Internationalen Chors Liedblätter verteilten. Von den eingeladenen Flüchtlingen kam am Samstag keiner in die Auferstehungskirche.

Klaus Eberle, Organisator vom Willkommenscafé, zeigte sich davon enttäuscht. Gemeinsam mit den anderen Mitstreitern hatte er die Einladungen unter anderem in Flüchtlingsunterkünften im Fasanenhof, in Möhringen und auf der Rohrer Höhe verteilt. Ein paar der Flüchtlinge hatten schon mündlich zugesagt, gekommen waren sie trotzdem nicht. „Die Broschüre war auch nur auf Deutsch verfasst, vielleicht war das ein Fehler“, sagte Eberle. – Zitat aus Stuttgarter Zeitung

Die Schuld für das Nichterscheinen geben sie sich selbst, wie gute Deutsche eben überschütten sie sich selber mit Asche und suchen die Fehler bei sich, was in diesem Fall sogar ein guter Ansatz ist, aber knapp das Ziel verfehlt. Nicht die Konzeption oder die Sprache war falsch, sondern der Glaube, dass man mit einer solch langweiligen und lächerlichen Aktion überhaupt junge Männer, denn das sind die Flüchtlinge(illegale Migranten) meistens, locken könnte. Die ertragen schon meist die Sprachkurse nicht.

Für das nächste Mal müsse man das Konzept überdenken, schlussfolgerte Eberle. Simone Jackel, die Leiterin des Internationalen Chors, hatte da auch gleich einen Vorschlag: „Wir sind schon direkt in die Flüchtlingsheime und haben dort gesungen.“ Auch sie findet es schade, dass kein Flüchtling der Einladung gefolgt ist. „Aber wir müssen eben andere Wege finden“, sagt sie. – – Zitat aus Stuttgarter Zeitung

Ich habe hier und dort schon mit diesen «Neudeutschen« gesprochen. Ihre Intentionen sind nicht unbedingt bösartig, aber schon egoistisch. Alle sind jung genug, um noch nicht auf Krücken gehen zu müssen oder ein Interesse am Chorsingen mit deutschen Gutmenschen zu haben. Und sie sind nicht interessiert an der deutschen Kultur, wohl aber an deutschen Sachwerten wie Auto, Haus und im erweiterten Sinne privatem Glück mit einem Partner( am besten eine Blondine). Statt sich zu fragen, warum wirklich keine Migranten gekommen sind, eiern die Betroffenen im Chor um das Eingeständnis herum, dass nicht die Methode, sondern ihre Intention von Anfang an falsch war.  Denn sie basiert auf einer falschen Grundannahme. Diese ist, dass davon ausgegangen wird, dass die mehrheitlichen muslimischen und männlichen Migranten gekommen sind um mit uns europäische Kultur zu feiern. Und jetzt erwähne ich Hamed Abdel Samad, den berühmten  ägyptischen Islamkritiker, der es passender nicht hätte formulieren können. Er trifft den Nagel auf den Kopf.

Der Islam ist nicht gekommen, um mit den Europäern Multikulti zu feiern. Er ist gekommen, um zu herrschen. (wahlweise auch: der Islam ist nicht gekommen, um Teil dieser (europäischen Welt) zu werden. Er ist gekommen, um zu herrschen.) – Hamed Abdel Samad