Was läuft hier falsch?

Foto: Durch Radu Bercan/Shutterstock
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„An allem Unfug der geschieht sind nicht nur die Schuld die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern!“ -Erich Kästner.

Auch wenn es keiner wirklich wahr haben will. Deutschland ist das Land der Gutmenschen und Spießbürger, der Angsthasen und Obrigkeitshörigen. Mit zusammengekniffenem Hintern gibt der brave Durchschnittsbürger gerne freiwillig jede mögliche Verantwortung an eine der für jedes nur erdenkliche Schein-Problem geschaffenen staatlichen Stellen ab. Als geborener Besserwisser möchte der Deutsche trotzdem Jedem mit Rat und Tat zur Seite stehen, selbst wenn er keine Ahnung hat, wovon er gerade redet. Deutsche glauben grundsätzlich, was ihnen die „Obrigkeit“ einredet. Selbst kleinste Probleme zu lösen ist inzwischen zur wichtigen Staatsaufgabe geworden. Das ist eben bequem. Zudem lässt sich der Deutsche sehr leicht von Anderen hinters Licht führen und ist deshalb für politische Verführer schon seit Generationen besonders empfänglich. Das Dichten und das Denken ist längst nicht mehr als Ziel auszumachen. Viel eher gelten Brot und Spiele als ausgemachtes Lebensziel der Mehrheit. Jetzt, wo der Urlaub vor der Tür steht und die Fußball WM im Anmarsch ist, werden sie wieder darauf warten, euch die bittersten Pillen aufzudrücken – die POLITIKER.

Von Gerhard Breunig

Die oben beschriebenen Eigenschaften der Deutschen sind leider selbst nach den negativen Erfahrungen der beiden Weltkriege weiterhin erhalten geblieben. Vermutlich wurden die Deutschen gerade deshalb das bemitleidenswerteste Volk Europas. Wer früher einem selbsternannten, geisteskranken Führer blind ins Verderben des zweiten Weltkrieges folgte und trotz dieser Katastrophe immer noch nicht verstanden hat, dass es auch anders gehen kann, der wird wohl auch weiterhin von allen Seiten getreten, gedemütigt und ausgeplündert. Selbst die eigenen Leute in der Politik machen fleissig mit, beim Plündern der Deutschen. Anstatt aus der Geschichte zu lernen und endlich den Weg einer freien Gesellschaft zu gehen, lassen sich die Deutschen schon wieder von parasitären Ideologen einlullen. Schon wieder verleiten scheinbar „Mächtige“, die von Deutschen selbst in diese Position gebracht wurden zu Handlungen, die dem Land und den Menschen deutlich sichtbar einen immensen Schaden zufügen. Am Ende wird es wieder nur den „Anderen“ nützen. Zum dritten mal in 80 Jahren verfallen Deutsche der immer gleichen kranken Idee. Der Idee des Sozialismus. Dabei ist es dieses Mal auch nur wieder eine Variante vom berühmten „halt Du sie dumm, ich halte sie arm“, das Kirche und Staat seit Jahrhunderten mit den hier lebenden Menschen spielen.

Politik und interessierte Kreise arbeiten ohne Unterlass daran, das Spinnennetz um uns herum immer enger zu legen. Freiheit wurde schon vor vielen Jahren durch „Freiheiten“ ersetzt. Was ist eine angebliche Meinungsfreiheit wert, wenn es gleichzeitig den Gummi-§130 StGB gibt? Während die Bürger immer mehr vom staatlichen Rundumservice abhängig gemacht werden, zieht sich die sozialistische Schlinge immer fester um den Hals der Freiheit.

Ein weiteres sinnloses Gesellschaftsexperiment der kollektivistischen Gleichmacher ist seit vielen Jahren in vollem Gange und hat seit 2015 deutlich an Fahrt aufgenommen. Gekocht wie Frösche schauen wir zu, wie man uns immer mehr enteignet, überfremdet und entmündigt. Führend mit dabei sind nicht nur die bekennenden Sozialisten aus SPD, GRÜNEN und LINKEN, sondern auch die Parteien, die sich vorgeblich christliche Werte in den Namen schreiben.

Bei genauer Betrachtung, sind diese christlichen Werte, die früher einmal Leitlinien deutscher Kultur waren, längst auf dem Altar des neuen grün/roten Sozialismus geopfert worden. Dabei ist jegliche Form von Sozialismus mit echten christlichen Werten eigentlich unvereinbar. Christliche Werte wie die intakte Familie oder Nächstenliebe und freiwillige Hilfe für Bedürftige werden von sozialistischen Kollektiv zwangsweise und teilweise sogar brutal übernommen. Der Staat erdreistet sich, immer tiefer in die privaten Lebensbereiche der Menschen einzudringen und zerstört dort absichtlich die über Jahrhunderte in unserer Kultur gewachsenen Strukturen.

Anstatt der bewährten christlichen Werte, graben unsere politischen Eliten deshalb lieber das Gebaren der mittelalterlichen Kirche aus. Wer sich der von oben verordneten Einheitsmeinung widersetzt, wird zum Ketzer und Aussätzigen abgestempelt. Selbst den Handel mit Ablassbriefen, mit dem sich die Kirche über Jahrhunderte unverschämt bereicherte, hat man bei uns wieder eingeführt. Heute kann man seine scheinbar befleckte Umwelt-Seele mit CO2-Zertifikaten reinwaschen und sich auf diese Weise vor der propagandistisch aufgebauschten Klimahölle schützen.

Warum bilden sich moderne Menschen eigentlich ein, viel schlauer zu sein als die Menschen im Mittelalter? Sind sie das denn wirklich, wenn sie Dinge mit sich machen lassen, die ihnen Schaden zufügen? Oder merken die meisten gar nicht mehr, dass Politik ihnen einen riesigen Schaden zufügt?

Die Methoden der Mächtigen von früher zu heute gleichen sich doch auf frappierende Weise und funktionieren auch mit der angeblich so hochgebildeten Bevölkerung der Moderne blendend. Erlauben Sie mir deshalb eine kurze Betrachtung, wie weit sich die selbsternannten Demokraten schon von den urchristlichen Werten unserer Gesellschaft entfernt haben.

Einige werden sich möglicherweise noch erinnern, dass da früher mal etwas mit den so genannten „Zehn Geboten“ gab. „Du sollst nicht stehlen“ ist so ein Gebot. Bestehlen der Bürger ist aber inzwischen ein existenzieller Bestandteil des „sozialen Staates“ geworden. Hemmungslos enteignet dieser angeblich so soziale Staat über 70% unseres Arbeitseinkommens. Um diesen dreisten Diebstahl am gesamten Volk geschickt vor uns zu verschleiern, gibt man ihm einfach einen anderen Namen. Wie anders sollte man die staatliche Zwangsenteignung der Bürger über unverschämt hohe Steuern sonst bezeichnen als Diebstahl.

Der soziale Staat stiehlt aber nicht nur direkt über unzählige kreative Varianten von Steuern, sondern auch durch die permanente Entwertung des von oben verordneten Zwangsgeldes. Eine Wahl, welches Geld zu verwenden ist, wird von den Staatssozialisten selbstverständlich nicht gewährt. Das Bezahlen mit echtem, werthaltigem Geld verstößt sogar gegen die „staatliche Geldpolitik“ und ist daher verboten. Der Staat verordnet uns sein völlig wertloses, beliebig vermehrbares Zwangsgeld – eigentlich sind es Schuldverschreibungen, die dann entgegen der christlichen Lehre per Schuldverschiebung von Einem zum Anderen wandern.

Anstatt, wie Jesus es gelehrt hat, die Schuld anzunehmen und dadurch aus der Welt zu schaffen, gehört die permanente Schuldverschiebung inzwischen zum normalen täglichen Leben der Menschen.

Den mit der exponentiell wachsenden Geldmenge verbundenen dreisten Diebstahl an Kaufkraft nennt der Staat selbst Inflation und behauptet, mit der Zentralbank eine Institution erschaffen zu haben, die den im Laufe der Jahre immer deutlicher zu erkennenden Betrug angeblich verhindert. In Wahrheit ist diese Institution, nur ein weiteres Mittel, den Sozialismus in diesem Land noch stärker zu installieren und die Freiheit der Menschen immer weiter einzuschränken. Der Staat macht auch über die Geldpolitik immer mehr Menschen direkt von sich abhängig.

Der feuchte Traum eines jeden Umverteilungssozialisten scheint in Deutschland gerade in Erfüllung zu gehen. Alle Menschen sind gleich ……..arm.

Aber damit nicht genug. Das achte Gebot kommt bei den sich hinter einer angeblichen Demokratie versteckenden Grünen Öko-Sozialisten ebenfalls schlecht weg. Zur Erinnerung: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deinen Nächsten“ lautet es. Im falsch Zeugnis reden sind nicht nur angeblich christlich orientierte Politiker besonders gut, sondern auch alle anderen offen sozialistisch auftretenden Protagonisten aus Medien, Wissenschaft, Staat, Kirche und Gesellschaft.

Man erkennt ihre Lügen schnell, wenn man aufmerksam ist. Die Menschen werden schließlich permanent durch absichtlich erzeugte Ängste gesteuert und zu politisch gewünschten Handlungen bewegt. Dabei werden alle Register gezogen, um die Masse zu beeinflussen. Egal ob Strahlenangst, Verlustangst, Angst vor Katastrophen oder Angst vor zur Neige gehenden Rohstoffen. Jedes Märchen findet seine willigen Abnehmer. Der Angsthase ist eben eine sehr weit verbreitete Spezies in Deutschland.

Während bei Gott „Klima“ (1. Gebot) noch darüber gestritten wird, erscheint der Widersinn politischen Handelns spätestens beim fünften Gebot mehr als deutlich. Du sollst nicht töten, heißt es da. Unter dem Stichwort „Kriegseinsätze in fremden Ländern“ wird jedem sofort klar, dass Parteien die angeblich christliche Werte vertreten, hier eigentlich völlig anders handeln müssten. Die seitens der „Kriegsministerin“ Ursula von der Leyen aktuell zu vernehmende Kriegspropaganda ist für klar denkende Menschen einfach nur noch unerträglich.

Eine wirklich freie, libertäre Gesellschaft braucht keine Kriege. Selbstverteidigung zum Schutz des eigenen Landes, der Bewohner und des Eigentums stellt ein legitimes Recht der Menschen dar. Angriffe auf fremde Länder unter fadenscheinigen Begründungen sind damit ganz sicher nicht zu rechtfertigen. Geschwurbel, wie „Deutschland wird am Hindukusch verteidigt“ beweist, wir krank im Geiste diese Protagonisten inzwischen geworden sind. Solche Sätze können eigentlich nur aus dem Mund eines Psychopathen stammen.

Dass auch das Grundgesetz bis zur Unkenntlichkeit verbogen und von den Regierenden völlig missachtet wird, wirft einen noch größeren Makel auf die Handelnden. Gerade aktuell finden wir wieder einmal Kriegstreiber zuhauf in Deutschland. Gleichgeschaltete Einheitsmedien und willfährige Politiker, die ihre Fähigkeit zum kollektiven Nicht-Denken ausleben müssen, liegen wie klebriger Schleim über der Republik. Fremd- und Ferngesteuert durch Andere zu sein, scheint das Lebensziel ganzer Bevölkerungsschichten geworden zu sein.

Derweil laufen die Vorbereitungen zum Bruch des neunten Gebotes still und heimlich im Hintergrund. Zwangshypotheken auf die Immobilien der Bürger wurden in diesem Land nicht nur einmal als Problemlösung nach dem Zusammenbruch der Währung herangezogen. Lastenausgleich nannte man den Betrug beim letzten mal. Die Erinnerung an den Zensus ist in den Köpfen längst verblasst, die Vorbereitungen für den nächsten Raubzug sind aber inzwischen längst abgeschlossen. Man wird sicher auch dieses mal ein passendes Wort dafür erfinden, wenn die Zeit gekommen ist, den sozialen Schuldenstaat scheinbar auf Kosten und zu Lasten der Bürger zu entschulden. In Wahrheit werden auch dieses mal wieder nur die Banken und deren Eigentümer gefüttert.

Zuletzt sei der kollektivistische Zugriff auf die Kinder genannt. Hierbei handelt es sich um den größten Frevel, den sich diese Gesellschaft zuschulden kommen lässt. Die Umerziehung der Kinder ist seit über hundert Jahren immer wieder in den kranken Gehirnen sozialistischer Vordenker aufgetaucht. Ganztagsschulen und der „Anspruch“ auf einen Kita-Platz, sind erkennbare Säulen der staatlichen Einflussnahme auf die Familie. Sie sind die Eintrittskarte für die planmäßige Umerziehung unserer Kinder durch sozialistische Ideologen. Ein Staat, der Kinder als Sache behandelt und die kommenden Generationen durch „Pseudo-Bildung“ negativ beeinflusst, verliert jegliche Legitimation.

Kommende Generationen werden bei fortschreitender „sozialer Bildungspolitik“ das Leben im sozialistischen Takatuka Land als einzig heilsbringende Gesellschaftsform betrachten. Wenn man betrachtet, wie viele Links-Grün gedrehte Öko-Schwachmaten derzeit schon durch die Republik wandeln, dann sollte jedem Angst und Bange werden. Die immer extremer propagierte „Selbstverwirklichung“ der Frauen und der Zwang für eben diese Frauen, immer mehr zum Familieneinkommen beitragen zu müssen, da es sonst hinten und vorne nicht mehr bis zum Monatsende reicht, sind hauptsächlich staatlicher Propaganda und Enteignungspolitik geschuldet.

Wir werden von diesem angeblich so sozialen Staat systematisch ausgeraubt, vereinzelt und vereinnahmt. Die Zahl der Single Haushalte steigt von Jahr zu Jahr. Wer dauernd damit beschäftigt ist, seinen Lebensunterhalt trotz der gierigen Zecke Staat zu verdienen, der hat keine Zeit mehr, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was denn eigentlich schief läuft. Der Glaube daran, dass dieser Staat es gut mit uns meint, macht es den Protagonisten deshalb sehr leicht, uns förmlich zu überrumpeln. Das wird so lange weiter gehen, bis die Keimzellen der Gesellschaft, die intakten Familien, Freundschaften und das gewachsene Umfeld persönlicher sozialer Kontakte völlig zerstört ist.

Sozialismus treibt selbst die „Nächstenliebe“ auf die Spitze. Anstatt den „Nächsten“ wie sich selbst zu lieben, bedeutet eine Staatsquote von über 70%, dass ich meinen „Nächten“ mehr lieben soll als mich selbst. Und wenn zwei Millionen „Nächste“, wertvoller als Gold aus der freien Republik Weitfortistan zu uns kommen, um sich auf unsere Kosten endlich mal so richtig verwöhnen zu lassen, dann wird von sozialistscher Seite selbstverständlich erwartet, dass wir unser letztes Hemd nicht nur, frei nach St. Martin teilen, sondern ganz hergeben.

Sie sehen also, es gibt viel zu verhindern, was Andere an Unfug tagtäglich begehen. Fangen wir deshalb noch heute an damit, diesen Unfug zu beenden.

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