AfD will Ahmadiyya Anerkennung als Körperschaft verweigern

(Bild: Screenshot)
40.000 stramme Ahmadiyya- Muslime, die der deutschen Öffentlichkeit als friedliebende Reformmuslime verkauft werden, bei ihrer angeblichen Friedenskonferenz in der Messe Karlsruhe (Bild: Screenshot)

NRW – Die Ahmadiyya-Gemeinde werden oft als moderne Vorzeigemuslime gepriesen. Tatsächlich vertreten die Ahmadiyyas just das selbe rückständige Frauenbild, wie es der Islam vorgibt. Das Fernziel der Gemeinde ist ein islamischen Kalifat. Die AfD reichte am Freitag einen Antrag ein, um der Ahmadiyya-Gemeinde die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts zu verweigern. Selbst die CDU kritisiert das Frauenbild der Ahmadiyyas als „fundamentalistisch“

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde (AMJ) hat es über die Jahre hinweg geschafft, der unkritischen deutschen Öffentlichkeit, wie auch islamdevoten Politikern das Bild eines „fortschrittlichen Reform-Islam“ zu verkaufen. In Hessen ist die Gemeinde bereits als Körperschaft öffentlichen Rechts – wie die Amtskirchen auch – anerkannt. Am 19. Januar reichte die AMJ einen Antrag auf Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts in der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei ein.

AfD-Antrag wird den Landtag beschäftigen

Schaut man in die Broschüre der Ahmadiyya-Gemeinde, zeigt sich ein zutiefst rückständiges Frauenbild (siehe Liste am Ende des Artikels), geprägt von der Scharia. Die propagierten Werte widersprechen zutiefst der grundgesetzlichen Gleichheit der Geschlechter, für die ja insbesondere linkspolitisch verhaftete Parteien angeblich so vehement eintreten.

Ein am Freitag veröffentlichter Antrag der AfD-Fraktion dürfte jedoch nun dazu führen, dass sich der Landtag schon in der nächsten Zeit mit dem Wunsch der AMJ auf Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts befassen muss, so das Internetportal NRW-direkt.

Denn: Die AfD fordert die Landesregierung auf, der Ahmadiyya-Gemeinde diesen Status zu verweigern. „Die Nichtanerkennung wäre kein Zeichen von Fremden- oder Islamfeindlichkeit, sondern Ausdruck der Gesellschaft, die Anforderungen stellt, die Normen, aber auch eine Leitkultur festlegt. Erst wenn die AMJ mit beiden Füßen auf dem Boden der freiheitlichen-demokratischen Grundordnung steht, die Menschheit nicht in Gläubige und Ungläubige unterteilt, Anders- oder Nichtgläubige nicht diffamiert, die Trennung von Religion und Staat vollumfänglich anerkennt, Männer und Frauen gleichbehandelt, sich von den demokratie- und menschenfeindlichen Suren des Koran distanziert, erst dann kann über eine Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts nachgedacht werden und nicht umgekehrt“, heißt es in dem von der integrationspolitischen Sprecherin der AfD-Fraktion, Gabriele Walger-Demolsky, initiierten Antrag.

Kritik sogar aus den Reihen der CDU

Eine 2017 im Düsseldorfer Rathaus stattgefundene AMJ-Ausstellung schien das frauenverachtende Weltbild der muslimischen Gemeinde so deutlich widerzuspiegeln, dass selbst der CDU-Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Stadtrat, Rüdiger Gutt, in einem offenen Brief scharfe Kritik an SPD-Oberbürgermeister Thomas Geisel, der die Ausstellung im Rathaus erlaubt hatte, übte.

„Ich hoffe sehr, dass die CDU im Umgang mit diesem Antrag ihren eigenen Werten treu bleibt und ihn nicht deshalb reflexartig ablehnt, nur weil er von einer uns nicht genehmen Partei gekommen ist“, so die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Düsseldorfer Frauen Union (FU), Sylvia Pantel, nachdem sie den Antrag der AfD aufmerksam gelesen hatte, so NRW-direkt.

In den AMJ-Broschüren werden u.a. folgende Standpunkte vermittelt:

  • Ein Frauenbild, welches u.a. unvereinbar ist mit Artikel 1-3 Grundgesetz („Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ „ Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit…“ „ Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“)
  • Schariarecht ist u.a. erwünscht bei der Auswahl des Partners.
  • Eine erforderliche Erlaubnis des Mannes zur Arbeitsaufnahme der Frau (Eine Zustimmung des Mannes ist in Deutschland laut BGB seit 1977 nicht mehr erforderlich.)
  • Bigamie (in Deutschland gemäß § 1306 BGB unzulässig.)
  • Die besondere Rolle von Kopftuch und Schleier. (Die Verdeckung der weiblichen Reize ist notwendig, damit der Mann seine sexuellen Triebe zügeln kann). Im Umkehrschluss stellt sich hier die Frage, welches Signal von Frauen gesendet wird, die ihre Reize nicht bedecken. Mit dieser Argumentation werden nicht nur Frauen diskriminiert, auch Männern wird hier unterstellt, dass sie triebgesteuerte Wesen sind, die sich nicht ohne die Verschleierung der Frau zügeln können.
  • Sexuelle Reize müssen eingedämmt werden. Das ist eine Pflicht der islamischen Gesellschaft.
  • Die Kopfbedeckung dient der Abwehr unlauterer Gelüste. (Hier stellt sich die Frage, was ein fehlendes Kopftuch bzw. ein fehlender Schleier bei muslimischen Männern bewirkt. Unser Wertesystem und die mühsam erkämpften Frauenrechte werden hier über den Haufen geworfen.)

Ahmadiyya – Die Rechte und Pflichten der Frau im Islam: 1

  • Die Frau sollte ihrem Mann eine liebevolle und loyale Partnerin sein und nicht gegen ihn opponieren.
  • Es steht ihr frei, in Absprache mit ihrer Familie, in Staat und Gesellschaft alle jene Positionen einzunehmen, zu denen sie befähigt ist. Sie soll nicht rechthaberisch und widerspenstig ihren egoistischen Interessen nachhängen.
  • Um fremde Männer nicht anzuziehen, soll sie indes ihre irdischen Vorzüge und Reize bedeckt halten.
  • Allah lehrt, dass sie ihre Würde wahren soll und als Muslima erkenntlich sein soll, indem sie sich schrecklich kleidet.

Ahmadiyya – Die islamische Ehe:  2

  • Ehen im Islam werden nicht durch Zufall oder Augenschein geschlossen.
  • Eltern halten gemeinsam mit ihren heiratsfähigen Kindern nach geeigneten Partnern Ausschau
  • Intime Kontakte sind vor und natürlich auch außerhalb der Ehe verboten.
  • Meint man ein geeignetes Paar gefunden zu haben, werden Treffen zwischen den Familien arrangiert und es beginnt eine Phase intensiven Gebets…um ein Zeichen von Allah zu erflehen, ob eine mögliche Ehe glücklich werden wird.
  • Die Frau sollte nur mit der Zustimmung ihres Mannes arbeiten. Das verdiente Geld steht ihr dann zu.
  • Die Ehefrau hat die Pflicht… ihrem Ehemann zu gehorchen, seine Geheimnisse zu wahren, seine Schwächen nicht nach außen zu tragen und die Kinder nach besten Kräften zum Guten zu erziehen.
  • Unter (bestimmten) Umständen ist es dem Mann erlaubt mehrere (bis zu vier gleichzeitig) Frauen zu heiraten.

Ahmadiyya – Warum trägt die Muslima Schleier oder Kopftuch 3

  • … damit sie erkannt und nicht belästigt werden.
  • Eine Muslima soll sich in der Öffentlichkeit so zeigen, dass sie erkannt wird als eine Frau, die sich moralischen Werten wie Keuschheit und Treue gegenüber ihrem Mann verpflichtet fühlt und ihre Liebe zu Allah größer ist als die Liebe zu weltlichen Vergnügen.
  • Durch die „Kopfbedeckung“ möchte sie kundtun, dass sie nicht flirten will und keine sexuelle Beziehung zu fremden Männern haben möchte. Sie wendet sich bewusst von allem ab, was ihre Reinheit beeinträchtigen könnte.
  • Das Bedecken weiblicher Reize wirkt auf fremde Männer wie ein Signal: Hier ist eine Frau, die nicht verführt werden will, die sich weigert ihre Keuschheit abzugeben
  • Ihr Verhalten wirkt auf Männer meist wie eine Bremse, die ihre Augen, auf der Suche nach dem sexuellen Kick, nicht mehr frei Umherschweifen lässt.
  • Sie (sollen) ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren
  • Sie (sollen) ihre Reize nicht zur Schau tragen, bis auf das was sichtbar sein muss.
  • Sie (sollen) ihre Schleier über ihre Brüste ziehen und ihre Reize vor niemandem enthüllen
  • Ältere Frauen, die nicht mehr auf Heirat hoffen können, trifft kein Vorwurf, wenn sie ihre Tücher ablegen…
  • Muslimische Frauen sollten sich in ihrer Bewegungsfreiheit (durch die Verhüllung) nicht behindert fühlen.
  • Weder Schleier noch Kopftuch wären von Nöten, wenn alle Männer sich anständig benehmen würden. Es hat oftmals eine heilsame Wirkung, wenn eine Frau sich verhüllt, weil dadurch Männer, denen es an sittlicher Reife fehlt, ermahnt werden sich zu zügeln.
  • Die islamische Gesellschaft muss Maßnahmen ergreifen, sexuelle Reize einzudämmen, um Spannungen durch mangelnde Kontrolle über den sexuellen Trieb, abzubauen
  • Das Bedecken der Haare ist ein Selbstschutz für Muslima. Sie setzt ein Zeichen, dass sie sich Gott ergeben hat und seinen Willen höherstellt als die Welt.
  • Sie verschwendet (durch die Verschleierung und ihr Verhalten) keine Zeit darauf sich zurechtzumachen, was bedeuten würde, sich zum Blickfang unkeuscher Augen zu machen, die sich am Äußeren einer Frau ergötzen möchten.
  • Kopftuch und Schleier signalisieren dem Mann auf der Straße, dass sie für den Mann nicht Objekt der Begierde sein will und er nicht über sie verfügen kann.
  • Es ist für Muslime Pflicht, sich nicht durch besonders reizvolle Kleidung zur Schau zu stellen, die Figur nicht zu betonen, die Körpermerkmale besonderer Attraktivität zu bedecken und damit keinen Anlass für unfromme Wünsche zu bieten.
  • Die Kopfbedeckung dient der Abwehr unlauterer Gelüste … und ist fester Bestandteil des islamischen Glaubens.
  • Es ist für Muslime unmöglich, das der Sunna zugrundeliegende koranische Schleiergebot aufzugeben oder für ungültig zu erklären.

1 http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/die-rechte-und-pflichten-einer-frau-im-islam/
2 http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/die-islamische-ehe/
3 http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/warum-traegt-die-muslima-schleier-oder-kopftuch/

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