London: „In diesem Sommer wird es ein Gemetzel geben“

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London steht in diesem Sommer ein Gemetzel bevor (Foto: screenshot Twitter)

In London warnt ein führender Unfallchirurg vor der kommenden Welle der Gewalt. „In diesem Sommer wird es ein Gemetzel geben“, sagt Dr. Martin Griffith angesichts der täglich stattfindenden Messerattacken voraus.

Die Behandlung von Jugendlichen mit Schuss- oder Stichwunden sei sein tägliches Brot geworden, so der Arzt, der in East London am Royal London Hospital arbeitet.

Die Gewalt auf den Straßen der Hauptstadt sei „die neue Normalität“. Die Zustände in London würden inzwischen denen in Südafrika oder in bestimmten innerstädtischen Bereichen in den USA gleichen, so der Chirurg, berichtet Breitbart London.

„Wenn jetzt richtig heißes Wetter wäre, gäbe das Gemetzel. Wenn es ein paar Grad wärmer wird, wird es anstrengend. Es wird schwierig werden „, sagte er gegenüber The Times.

Dr. Martin Griffith erzählte, einige seiner Kollegen, die als Militärärzte im Einsatz gewesen waren, würden die Situation auf den Notfall-Stationen Londons mit ihrer Arbeit in den Kriegsgebieten im Nahen Osten vergleichen. Die Behandlung von Teenagern mit lebensgefährlichen Verletzungen sei für ihn im Royal London Hospital Alltag geworden.

„Jeden Tag rollt ein Krankenwagen mit einem Jugendlichen mit Stichwunden an. Das kann nicht richtig sein. Wir befinden uns schließlich nicht im Krieg „, so Griffiths, der bereits neunjährige Kinder versorgt, die mit Schuss- oder Stichwunden eingeliefert werden.

„Du sitzt dort um 19.30 Uhr in der Reanimations -Abteilung. An einem Donnerstagabend. Es ist noch nicht einmal dunkel, aber du behandelst schon vier Jugendliche und du denkst im Stillen – dafür habe ich nicht trainiert „, sagt der Notfallmediziner.

„Ich bin ein Unfallchirurg, kein Kinderchirurg. Wir müssen unsere Fähigkeiten nutzen, um uns um schwerste Verletzungen bei Jugendlichen und Kindern zu kümmern. Das war nie so gedacht.  Wir kümmern uns jetzt um Kinder – das machen wir. Willkommen in der neuen Normalität. “

Unter dem muslimischen Bürgermeister Sadiq Khan ist die Zahl der getöteten Messeropfer mittlerweile auf 60 gestiegen.

Nur wenige Meter entfernt vom Wohnsitz des linken Labour-Chefs Jeremy Corbyn im Norden der Stadt wurde ein 20-Jähriger mit tödlichen Stichwunden aufgefunden. Auch ihm konnten die herbeigerufenen Rettungskräfte nicht mehr helfen. Er wurde noch vor Ort für tot erklärt. (MS)

 

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