Das verwaiste Volk

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Bild eines Sommers (Foto: Durch Feel good studio/Shutterstock)

ELITEN FÖRDERN UMVOLKUNG DEUTSCHLANDS

Die klassische Definition von Waisen lautet: Waisen haben keine Beschützer, sie sind verlassen und den Gefahren der Welt schutzlos ausgeliefert, sie fristen ein trübsinniges, liebloses Leben ohne Zukunftsaussichten.

Von Renate S. (P.I.NEWS)

Sind die Deutschen ein verwaistes Volk — den Gefahren der Welt ausgeliefert, ohne Grenzen, ohne Beschützer und ohne Zukunftsaussichten?

 Ein deutscher Bundespräsident vertraute 2014 anläßlich seiner Indienreise der Weltöffentlichkeit an, dass die Deutschen immer weniger werden, und dann sagte er: „Deshalb warten wir auch auf Menschen aus anderen Teilen der Welt, die bei uns leben und arbeiten wollen. Darauf freuen wir uns schon.“

Gauck freut sich über Inder, und Claudia Roth freut sich, so wird berichtet, wenn die Straßen in Deutschland in einem Meer aus türkischen Fahnen „ertrinken“. Von den Vertretern der migrationistischen Parteien hat jeder sein persönliches Steckenpferd. Bei Bundeskanzlerin Merkel tippen viele auf Syrer, aber auch Afrika liegt gut im Rennen.

Spaß beiseite. Genau betrachtet ist das alles nichts Neues. Denn die deutschen Eliten, früher Landesväter genannt, waren mit ihren deutschen Untertanen noch nie so recht zufrieden. Irgendetwas machen die Deutschen in den Augen ihrer herrschenden Eliten immer falsch. Zum Beispiel was die Bevölkerungszahl betrifft — entweder sind es den Eliten zu viele Deutsche oder zu wenig Deutsche.

Entweder erzählen die Eliten den Deutschen, dass sie ein „Volk ohne Raum“ seien, das im Osten Europas Siedlungsgebiete zur Sicherstellung seiner Ernährung und seines Geburtenüberschusses „erschließen“ müsse.

Oder aber die Eliten erzählen den Deutschen, dass sie ohne die Zuwanderung von Ausländern aussterben werden. „Ohne Zuwanderer“, so rufen die Eliten der treudoofen deutschen Bevölkerung zu, „hat dieses Land keine Zukunft.“ Und das in einem Land, das mit rund 230 Menschen pro qkm zu den dicht besiedeltsten Flächenstaaten gehört.

Der Rückgang der Bevölkerungszahl wird als ein demographisches Schreckgespenst genutzt, mit dem den Bürgern Angst eingejagt werden soll. Wäre ein Rückgang der Bevölkerungszahl wirklich nachteilig? Für die Eliten auf jeden Fall, denn diese hätten dann weniger Steuergelder für ihre migrationistische Weltpolitik zur Verfügung. Und überhaupt — was genau passiert mit Ländern, die dem ihnen unterstellten, angeblich dringenden Bedarf an Fremdländern nicht folgen? Gibt es empirische Belege, dass Länder mit anhaltend niedriger Geburtenrate in irgendeiner Weise implodieren, von der Landkarte verschwinden, wirtschaftlich zusammenbrechen, oder gesellschaftlich ins Chaos abdriften, z.B. mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen?

„Ohne Zuwanderer hat dieses Land keine Zukunft“

In diesem Sinn sagte Ursula von der Leyen 2008 über Migrantenkinder: „Ein Blick auf die demographische Entwicklung zeigt, wie sehr wir diese Kinder brauchen. In 20, 30 Jahren erwarten wir von diesen Kindern, daß sie innovativ und verantwortungsbewußt dieses Land tragen.“

Sind Migrantenkinder unsere Zukunft?

Cottbus im Januar 2018: Wie die Polizei mitteilt, wollte kurz nach 16 Uhr ein 51-Jähriger aus Cottbus mit seiner 43-jährigen Ehefrau das Einkaufszentrum Blechen-Carré betreten, als sie von drei syrischen Jugendlichen im Alter von 14, 15 und 17 Jahren angegriffen wurden. Die syrischen Jugendlichen verlangten den Vortritt, berichtet die Polizeisprecherin. Zudem hätten sie verlangt, die Frau solle ihnen Respekt bezeugen. Als die Frau dies ablehnte, hätten die Jugendlichen den Ehemann angegriffen. Zwei von ihnen griffen den Mann tätlich an und versuchten ihn, zu Fall zu bringen. Ein weiterer aus der Gruppe zog ein Messer.

Sind Migrantenkinder unsere Zukunft?

Köln im Januar 2018: Ein 40-jähriger Kölner wurde nach Verlassen der U-Bahn von „mutmaßlichen Nordafrikanern“ mit Bierflaschen, Fausthieben und Fußtritten beinahe totgeschlagen – er muss intensivmedizinisch behandelt werden.

Sind Migrantenkinder unsere Zukunft?

Herford im Januar 2018: Ein 46-jähriger wurde von einer Gruppe von neun Jugendlichen „mit dunklem Teint“ im Alter zwischen 16-18 Jahren umzingelt und angegriffen und durch Tritte und Schläge verletzt.

Sind Migrantenkinder unsere Zukunft?

Eberswalde, Brandenburg im Februar 2018: Vier 19-jährige Syrer schlugen auf einen 43-jährigen Mann mit „mit Händen und Füßen ein“ und traten auf ihn ein, als er am Boden lag, weil dieser seine 14-Jährige Tochter beschützen wollte.

Sind Migrantenkinder unsere Zukunft?

„Wie bringt man das Kunststück fertig, den Leuten zu erklären, daß schon wieder ein unschuldiger Deutscher von deutschhassenden ‘Menschen mit Migrationshintergrund’ totgeschlagen wurde, und suggeriert gleichzeitig genau das Gegenteil?“, fragt Akif Pirincciund weiß die Antwort: „Vielleicht macht man es so wie der Bundespräsident Gauck in seiner Weihnachtsrede: ‘Sorge bereitet uns auch die Gewalt in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben’? Also einfach frech lügen?“

Sind Migrantenkinder unsere Zukunft?

München im Januar 2018: Am Montag wurde ein 31-Jähriger Mann in München von fünf Männern verfolgt und quer durch ein Stadtviertel geprügelt. Ein 16-jähriger Afghane mit Wohnsitz in München, sowie ein 27-jähriger Afghane mit Wohnsitz im noblen Gräfelfing wurden festgenommen.

„Nicht einmal ein Milliardär mit dem Aussehen eines Ryan Gosling hat so viel Selbstbewußtsein wie ein Türke oder Araber, der einem Deutschen am Bordstein das Hirn aus dem Schädel tritt“, sagt Pirincci.

„Ohne Zuwanderer hat dieses Land keine Zukunft“, sagen die politischen Eliten.

Sind Migrantenkinder unsere Zukunft?
Brauchen wir Migranten, weil wir sonst aussterben?
Oder brauchen wir Migranten, damit wir aussterben?
Fragen über Fragen.

Cem Özdemir scheint eine Antwort auf diese Fragen zu haben: „Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“

Aber, es gibt sie doch auch, die gut integrierten und erfolgreichen Migranten, also jene, die die Gesellschaft bereichern. Bundesminister Schäuble jedenfalls fühlt sich bereichert. „Für uns“, sagt Schäuble, „sind Muslime in Deutschland eine Bereicherung unserer Offenheit und unserer Vielfalt. Schauen Sie sich doch mal die dritte Generation der Türken an, gerade auch die Frauen! Das ist doch ein enormes innovatorisches Potenzial!“

Warum Schäuble die Mitglieder einer Religion, die Juden und Christen als Ungläubige bezeichnet, als Bereicherung empfindet, ist sein Geheimnis. Aber in einem hat er recht. Ja, da ist enormes Potential vorhanden. Innovativ. Eines dieser erfolgreichen Migrantenkinder ist M. Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE, deutscher Staatsbürger afghanischer Herkunft. Dieser soll an die Deutschen gerichtet gesagt haben: „Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, daß bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt… Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozeß lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern.“

Enormes innovatorisches Potential auch bei Çigdem Akkaya, der stellvertretenden Direktorin des Essener Zentrums für Türkeistudien. Diese soll gesagt haben: „Die Leute werden endlich Abschied nehmen von der Illusion, Deutschland gehöre den Deutschen.“ Und sie soll gesagt haben: „Minarette gehören künftig zum Alltag.“

Außerdem ist da Nargess Eskandari-Grünberg, Bündnis90/Die Grünen, die auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 deutschen Anwohnern in Frankfurt laut Augenzeugen den Deutschen gegenüber innovativ erwidert haben soll: „…dann wandern Sie aus!“

Ein verwaistes Volk

Die Deutschen sind ein verwaistes Volk. Aber sie sind nicht das einzige Volk in Not. Es gibt auch andere Völker in Not. Die Frage ist, an wen man sich in der Not wendet. In Israel ist das folgende Lied zum Hit geworden.

„Wir sind Gläubige, die Kinder von Gläubigen,
Und wir haben niemanden,
auf den wir uns verlassen können,
niemanden außer unserem Vater,
unserem Vater, der im Himmel ist.“

Man könnte dieses Lied als ein Lied des Widerstands betrachten, wenn man bedenkt, dass Juden wie Christen im Islam als Ungläubige bezeichnet werden.

Aber vor allem ist es ein Lied des Glaubens und der Hoffnung. Und kein Mensch kann ohne Hoffnung auch nur eine Minute überleben.

 

 

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