Neues zum Thema „Familienzusammenführung“: Bundespolizei verhinderte Einreise von IS-Gefährder

Foto: Panzer der Bundespolizei (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Panzer der Bundespolizei (über dts Nachrichtenagentur)

Stuttgart – Das wird die Grünen und Linken, die sich ja für die Familienzusammenführung stark machen, aber mächtig ärgern: Die Bundespolizei hat verhindert, dass ein mutmaßlicher Logistiker der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) einreist. In einem deutschen Konsulat hatte der schon ein Visum zur Familienzusammenführung mit seinem bereits in Deutschland lebenden Sohn erhalten. Gegen den ermitteln die Behörden ebenfalls wegen Mitgliedschaft im IS sowie wegen sexueller Gewalt, schreibt der „Spiegel“.

Die Bundespolizei ließ im Zusammenspiel mit dem Stuttgarter Landeskriminalamt vor wenigen Wochen das Visum des Vaters annullieren, sodass er den Flug nach Stuttgart nicht antreten konnte. Das Visum zurückzunehmen habe nur 14 Stunden gedauert – die Bundespolizei könne „auch kurzfristig“ Gefährder fernhalten, heißt es in einem vertraulichen Vermerk. (dts)

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