2017: Mehr als 60 Prozent von über 500.000 Asylbewerbern landen in Deutschland

Foto:Durch Istvan Csak/shutterstco
In Deutschland heißt es weiterhin "Refugees Welcome" (Foto:Durch Istvan Csak/shutterstco)

Rund eine halbe Million Einwanderern wurden letztes Jahr in der Europäischen Union (EU) Asyl gewährt, teilte das Statistische Amt der EU am Donnerstag mit. Deutschland nimmt davon 60 Prozent – mehr als alle anderen Mitgliedsstaaten zusammen – auf.

Eurostat zufolge wurden im vergangenen Jahr 538 000 Asylsuchende in der EU Schutz gewährt und fast 24 000 neue sogenannte Flüchtlinge „angesiedelt“.

screenshot Facebook
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Die Zahlen sind niedriger als in den Jahren 2015 und 2016 – dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, als Deutschland die Grenzregelungen aufhob – aber immer noch höher als 2014 und die acht Jahre zuvor, berichtet Breitbart London.

175.800 Syrer beantragten 2017 erfolgreich Asyl. Dies ist ein deutlicher Rückgang zu 2016, als sie 57 Prozent aller positiven Entscheidungen ausmachten. Auf Syrer folgten Afghanen und Iraker – mit 100.700 (19 Prozent) bzw. 64.300 (12 Prozent). Auf Pro-Kopf-Basis hatte Deutschland mit 325.400 Fällen im Jahr 2017 die meisten positiven Asylbescheide.

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Deutschland folgte Frankreich mit 40.600, Italien mit 35.100, Österreich mit 34.000 und Schweden mit 31.200.

Syrer und Eritreer waren die Gruppen, deren Aussichten auf Asyl in der EU im vergangenen Jahr am erfolgversprechendsten waren –  in neun von zehn Fällen wurden ihre Anträge genehmigt, während Einwanderer aus Albanien und dem Kosovo am wenigsten Glück hatten. (MS)

 

 

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