Linkskurs der CDU wird fortgesetzt: AKK bezeichnet AfD in Ostdeutschland als rechtsradikal und findet Nahles toll

Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat der AfD in Ostdeutschland extremistisches Potenzial bescheinigt. Insbesondere die ostdeutschen Landesverbände der AfD hätten „ein rechtsradikales Profil“, sagte Kramp-Karrenbauer der „Berliner Zeitung“ (Freitagausgabe). Sie rief ihre Partei dazu aufm in den anstehenden Landtagswahlkämpfen nicht über Koalitionen mit AfD oder Linkspartei zu spekulieren.

Es gehe für die CDU darum „die Mitte zu stärken und die Ränder zurückzudrängen. Das erreicht man nicht dadurch, dass man überlegt, mit wem man von links oder rechts Gespräche führt.“ Es reiche nicht, „wenn in AfD oder Linkspartei auch der eine oder andere pragmatische Kopf dabei ist“.

Schließlich ändere sich dadurch nichts an der programmatischen Ausrichtung der Parteien. (Quelle: dts)

An.d.R.: Und wir bescheinigen der CDU linksradikales Potential. Der Beweis? Eine weitere Meldung der dts-Nachrichtenagentur:

Kurz vor der Entscheidung der SPD über die neue Parteivorsitzende hat CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer eine Lanze für die Kandidatin des Parteivorstands, Andrea Nahles, gebrochen. „In den Koalitionsverhandlungen habe ich Andrea Nahles als verlässliches Gegenüber kennengelernt“, sagte die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer der „Frankfurter Rundschau“ (Freitagausgabe). „Das ist eine gute Grundlage für eine Regierung.“

Bei der SPD entscheidet ein Bundesparteitag am Sonntag über den Parteivorsitz. Neben der Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Nahles kandidiert auch die Flensburger Bürgermeisterin Simone Lange. Der bisherige Parteichef Martin Schulz war nach Ende der Koalitionsverhandlungen zurückgetreten.

Einen Parteichef-Wechsel bei der CDU lehnte Kramp-Karrenbauer ab. „Unsere Parteivorsitzende ist gleichzeitig Bundeskanzlerin. Nach unserer Erfahrung ist es gut, wenn beide Funktionen in einer Hand bleiben. Angela Merkel hat gesagt, dass sie für die gesamte Legislaturperiode als Kanzlerin gewählt ist. Also kein Anlass, über einen Wechsel nachzudenken“, sagte sie.

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