Umfrage: Rekordergebnis für die AfD in Brandenburg

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Aufwärts statt vorwärts: Zugewinne für die AfD (Foto: Collage)

In einer neuen Umfrage für Brandenburg legt die AfD gewaltig zu und käme bei einer Landtagswahl heute auf 22 Prozent. Damit wäre der Abstand zu SPD und CDU nur noch marginal. Die FDP hingegen müsste Federn lassen.

Die SPD in Brandenburg käme der Umfrage zufolge auf 23 Prozent, ein Rekordtief. Die Befragung erfolgte durch Infratest dimap im Auftrag des rbb-Fernsehmagazins „Brandenburg Aktuell“ und von Antenne Brandenburg.

Die CDU konnte sich im Vergleich zu November um einen Prozentpunkt verbessern und landet gleichauf mit der SPD bei 23 Prozent. Die 22 Prozent für die AfD entsprechen einer Steigerung um zwei Punkte.

Wäre die aktuelle Umfrageergebnis das Resultat einer Landtagswahl, gäbe es für eine Zwei-Parteienkoalition  keine Regierungsmehrheit. Zur Koalitionsbildung wären drei Parteien nötig.

Die Linke, in Brandenburg der kleinere Koalitionspartner der SPD, stagniert bei 17 Prozent. Die Grünen gewinnen einen Punkt dazu und komen auf sieben Prozent. Für ihre Verhältnisse katastrophal verloren Stark hat die FDP, für die es um drei Punkte nach unten ging und die mittlerweile an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde. Vier Prozent wären heute ihr aktuelles Wahlergebnis.

Mit der Arbeit der Landesregierung sind etwa die Hälfte der Bürger unzufrieden: 45 Prozent üben Kritik, 51 Prozent bezeichnen sich als zufrieden. Lediglich 32 Prozent der Befragten bescheinigen den Linken Regierungsfähigkeit. Unter ihnen stechen die AfD-Anhänger deutlich heraus. Obwohl 22 Prozent AfD wählen würden, halten nur 11 Prozent die Blauen für regierungsfähig. (ME)

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