Bald 200 Millionen Afrikaner in Europa?

Foto:Durch Alexandros Michailidis/shutterstock
"Beispiellosen" Zeitalter der Masseneinwanderung (Foto:Durch Alexandros Michailidis/shutterstock)

Da politische „Meinungsverschiedenheiten“ einen Bürgerkrieg auslösen können, forderte der französische Präsident Emmanuel Macron Brüssel dazu auf, die Europa vom „Populismus“ zu säubern. Außerdem erwartet den Kontinent eine beispiellose Einwanderungswelle aus Afrika.

Der französische Präsident, der am Wochenende behauptete, dass es in den kommenden Jahren einen großen Transfer der afrikanischen Bevölkerung nach Europa geben wird, bezeichnete den aufkommenden Nationalismus während seiner Rede in Straßburg als „tödlich“, berichtet Breitbart London.

In seiner Vision von „europäischer Souveränität“ beschwor Macron die „Faszination für den Illiberalen“ beschworen und darauf bestanden, dass Brüssel die Macht bekommen müsse, die EU als „einzigartiges Modell“ zu erhalten, das eine „geopolitische, wirtschaftliche“ Union zwischen den Nationen fordert sowie sie dazu verpflichtet, „Minderheiten zu respektieren“ und staatlich erzwungenen Feminismus umzusetzen.

Demokratie ist ein „Wort mit Sinn, das aus den Schlachten der Vergangenheit hervorgegangen ist“, sagte Macron dem Europäischen Parlament und schlug nachdrücklich vor, dass jeder Versuch, dem in Westeuropa durchgesetzten linksliberalen Multikulturalismus zu widerstehen, die Geister des Zweiten Weltkriegs wieder heraufbeschwöre.

„Ich will keine Generation von Schlafwandlern, die die eigene Vergangenheit vergessen hat“, so Macron. „Ich möchte einer Generation angehören, die die europäische Souveränität verteidigen wird, weil wir dafür gekämpft haben“, betonte der Globalistenführer und fügte hinzu: „Ich werde keiner Fixierung auf Autoritarismus nachgeben.“

Als Teil dessen, was France 24 als „Charme-Offensive vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019“ bezeichnete, schlug Macron einen neuen Topf mit EU-Mitteln vor, um den Regionen bei den Kosten der Unterbringung, Ernährung und Überwachung von Migranten aus der Dritten Welt zu helfen.

„Wir müssen Konvergenz in fiskalischen und sozialen Angelegenheiten schaffen“, betonte der europhile 40-Jährige und sagte den Abgeordneten, dass „keine Anstrengung zuviel  sein sollte“, wenn es um das europäische Projekt gehe, und dass „neue Ambitionen nötig seien“.

Breitbart London hatte zuvor davon berichtet, dass Macron in seiner Rede auch angekündigt hatte, dass Europa in ein „beispielloses“ Zeitalter der Massenmigration eintritt, und behauptet habe, dass das „bombastische“ Bevölkerungswachstum in Afrika bedeute, dass die Schicksale der beiden Kontinente miteinander verknüpft seien.

In einem längeren Interview mit französischen Medien bezog sich der Präsident auf die jüngsten Studien des Duke-Universitätsprofessors Stephen Smith, der schätzt, dass die Zahl der in Europa lebenden Afrikaner innerhalb der nächsten 30 Jahre von neun Millionen auf 150 Millionen bis 200 Millionen anwachsen wird.

In seinem Buch The Rush to Europe, geht Stephen Smith davon aus, dass die Masseneinwanderung aus Afrika noch in ihren Kinderschuhen steckt. Sie werde „paradoxer Weise“ durch die Zahlung von Hilfsgeldern an die Dritte Welt befeuert, die es jungen Afrikanern ermögliche, die Reisekosten nach Europa aufzubringen.

Analysten wie der Präsident von NumbersUSA, Roy Beck, warnen lange davor, dass eine Massenmigration nach Europa und Nordamerika die Probleme der Dritten Welt niemals lösen kann.

EU-Präsident Jean-Claude Junker ist jedenfalls hocherfreut über die Ansagen des französischen Präsidenten: „Das wahre Frankreich ist zurück„, bejubelte er im EU-Parlament die Rede Macrons.