Vollverschleierte wird kontrolliert: Straßenkämpfe in Toulouse

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Straßenkampf in Toulouse (screenshot Twitter)
Wütende muslimische Jugendliche haben in Toulouse die Polizei angegriffen, Autos und Müllcontainer in Brand gesteckt. Zwei Nächte lang lieferten sie sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Es gab 18 Verhaftungen. 
In dem für Kriminalität bekannten Bezirk Mirail, der besonders bei sogenannten Dschihadisten bekannt ist, waren die Korangläubigen empört über die Kontrolle einer verschleierten Frau durch die Polizei am Sonntag und den Tod eines muslimischen Gefängnis-Insassen, berichtet The Local.
Nach vier Stunden dauernden Krawallen in der Sonntagnacht, ind er die muslimischen Jugendlichen 10 Autos abfackelten und die Polizeistation mit steinen bewarfen setzten ließen sie ihrem Ärger auch in der darauffolgenden Nacht freien Lauf.
„Sicherheitskräfte wurden die ganze Nacht ins Visier genommen und 18 Jugendliche wegen Gewalt, Brandstiftung und Beleidigung verhaftet“, so der Polizeisprecher Pascal Mailhos.
In der muslimischen Gemeinschaft will man nicht an die Selbstmord eines Insassen im  nahegelegenen Seysses-Gefängnisses glauben. Im Obduktionsbericht war festgestellt worden, dass der Mann sich das Leben genommen hat.
Als es die Polizei am Sonntag dann auch noch wagte, einen Identitätscheck bei einer Vollverschleierten durchzuführen, kochten die Emotionen über. Die Frau hatte sich geweigert, den Polizisten die Papiere zu zeigen.
Der im Süden von Toulouse gelegene Bezirk Mirail ist auch bekannt für seine Sozialwohnungen, Drogenhandel sowie eine hohe Verbrechensrate und gilt bei der Polizei als „Prioritätsbereich“ – auch No-Go-Zone genannt. (MS)