Ulf Poschardt: Alle Muslime raus aus Deutschland?

Foto: Imago
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Oha, es geschehen noch Zeichen und Wunder in dieser Zeit. Wer diesen Kommentar von „Welt„-Mann liest, fühlt sich ein wenig zurückversetzt, in eine Zeit, in der die Islamkritiker von Typen wie Ulf Poschardt noch als „Ewiggestrige“, „Islamhasser“ und „Rechte“ beschimpft wurden.

Und jetzt haut der Journalist einen raus, dass die Muslime in diesem Land mit den Ohren schlackern werden:

Es reicht. Es reicht. Es reicht. Seit Jahren nun wird über den Antisemitismus in Deutschland als eine nicht hinzunehmende Zersetzung unseres Werte- und Gesellschaftsverständnisses gesprochen. Es gibt Sonntagsreden, Ermahnungen, und nun gibt es auch einen Antisemitismusbeauftragten, der zumindest symbolisch dieser Welle von Hass und Gewalt entgegentreten soll.

Es ist naiv und schlicht zu glauben, dass das etwas verändert. Wenig ändern werden auch die rührenden Projekte in Schulen mit vielen arabischen und muslimischen Kindern und Jugendlichen, solange in den Familien, in den Moscheeverbänden, in den subkulturellen Peers der Antisemitismus keine Ausnahme, sondern die Regel ist. Die schockierenden Aufnahmen eines Handyvideos, aufgenommen im weitgehend gentrifizierten Prenzlauer Berg in Berlin, dort, wo die gehobene Mittelschicht längst den Ton angibt, verdeutlicht, dass Deutschland dabei ist, den Kampf gegen den Antisemitismus zu verlieren.

So, wie das in Frankreich oder Schweden schon passiert ist. Die jüdischen Gemeinden verlassen Europa. Und sie tun dies aus Angst und Verzweiflung. Die Reaktion der Vertreter der muslimischen Bürger banalisiert das, und sie heulen in der Regel laut über die eigene Opfersituation…

Das geht dann noch weiter, aber vor allen Dingen sein Fazit ist interessant:

Das Judentum gehört zu Deutschland, immer schon – und wer das mit tumbem Hass und roher Gewalt infrage stellt, gehört nicht hierher. Und sollte ausgewiesen werden, wo das möglich ist. Das hat Josef Schuster, der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, zuletzt klargemacht: „Wer nicht bereit ist, unsere gesellschaftlichen Normen zu akzeptieren, der sollte kein dauerhaftes Bleiberecht in diesem Land erhalten.“

Der Rechtsstaat hat Möglichkeiten. Er muss sie nutzen. Und den muslimischen Bürgern und Gästen muss klar werden: Sie spielen mit ihrer Akzeptanz im Ganzen.

Imame, die Judenhass predigen, Moscheen, die das zulassen, Verbände, die das heimlich akzeptieren, sind hier weder willkommen noch geduldet. Deutschland ist ein sehr tolerantes Land. Hier endet diese Toleranz. Das ist gut so.

Israel wird 70 Jahre alt. Wir Deutschen wissen um unsere Schuld und die Verantwortung, die daraus erwächst. Wir müssen diese Verantwortung ernster nehmen als bisher. Es ist beschämend…

Tja, und nun, Herr Poschardt? Sie wissen doch, dass der Judenhass im Islam zu Hause ist, im Koran gelehrt wird und das ALLE Muslime nach dem Koran zu leben haben.

Sollen die jetzt etwa unser Land verlassen? Oder doch eher den „bösen“ Suren des Korans abschwören?