Pierre Vogel beschimpft „Antikopftuch-Furien“

(Bild: Screenshot)
Islam-Vogel Pierre Vogel (Bild: Screenshot)

NRW – Salafisten-Prediger Pierre Vogel hat sich nach seinem Saudi-Arabien-Aufenthalt in einem Internet-Video über „Antikopftuch-Furien“ ausgelassen.

„Man kommt gerade aus Mekka und Medina, Alhamdulillah, man ist so gut drauf“. „Und dann kommt man in Deutschland an und hat es mit so Antikopftuch-Furien zu tun.“ So die Klage des Islam-Vogels auf Facebook (wers braucht: hier die Verlinkung).

Ohne deren Namen zu nennen, versuchte er in dem 40-minütigen Video mit dem Titel „Pierre Vogel und die Kundgebung gegen die Antikopftuch-Furien“ die Frauenrechtlerin und Rechtsanwältin Seyran Ates sowie die deutsch-türkische SPD-Politikerin Lale Akgün nachzuäffen, so das Internetportal NRW-direkt.

Vogel meckert daraufhin weiter in seinen Salafisten-Bart: „In jeder Talkshow hast du irgend so eine Antikopftuch-Furie dabei“, schimpfte Vogel. Mit „dem Palästinenser“ und „dem Ägypter“, die der 39-jährige Salafisten-Prediger als „Komiker“ bezeichnete und ebenfalls nachzuäffen versuchte, dürften der Autor Ahmad Mansour sowie der Publizist Hamed Abdel-Samad gemeint gewesen sein. Später versuchte er einen „Anti-Erdogan-Türken aus Hessen“ zu verhöhnen, womit der hessische CDU-Politiker Ismail Tipi gemeint sein dürfte. Tipi wurde durch sein konsequentes Engagement gegen Salafisten bundesweit bekannt. 2013 wurde er deshalb mit dem Tode bedroht, so die Analyse von NWR-direkt.

Der Konvertit stellt klar, dass „eine Frau ab der Pubertät ihr Haupt verhüllen muss“, sei „ganz klar und deutlich und unmissverständlich im Koran vorhanden“. „Antikopftuch-Furien“ und „Politischer-Islam-Leute“ würden dazu benutzt, „um es den Muslimen schwerzumachen und Regeln des Islam in Deutschland abzuschaffen“.

Vogel kündigte an, eien Kundgebung „mitten in einer deutschen Großstadt“ – mutmaßlich Berlin organisieren zu wollen. Ort und Datum nannte er nicht. (SB)

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