taz zu AfD: Lügen bis der Anwalt kommt

„In der Fraktion kenne ich keinen, den ich als rechtsextrem bezeichnen würde.“ die taz weiß es zum Glück besser

Die linken Medien können einfach nicht aufhören, Werbung für die AfD zu machen. Dabei versuchen sie verzweifelt, jeden konservativen Merkel-Kritiker als rechtsextrem darzustellen. Am Wochenende veröffentlichte die taz eine „Recherche AfD-Fraktion im Bundestag“.

von Collin McMahon

In dem Artikel „Scharnier nach ganz, ganz rechts“ schreibt die ehemalige stellvertretende taz-Chefredakteurin Sabine am Orde von „48 Mitarbeitern“ der AfD im Bundestag, die „aus dem Umfeld der NPD, … IB-Aktivisten oder in rechtsextremen Burschenschaften (sind) … aus dem Institut für Staatspolitik kommen oder für das Magazin Compact arbeiteten. Diese bedrohlichen Gesellen würden „ein Netzwerk schaffen, das von demokratischen Konservativen bis zu demokratiefeindlichen Rechtsextremisten reicht – und die Unterschiede … verwischen.“

Die Unterschiede verwischt freilich nur Sabine am Orde in der taz. So schreibt die taz über MdB Andreas Mrosek aus Sachsen-Anhalt, er war „Stadtrat für die CDU/CSU“ und einer seiner Mitarbeiter Fechtwart in der Kölner Burschenschaft Germania. Das ist natürlich ganz schlimm, wenn jemand früher in der CDU und einer seiner Mitarbeiter in einer Burschenschaft war. Aber nur für die taz.

Als Paradebeispiel eines ganz schlimmen Rechtsextremen zitiert die taz einen Tim Ballschuh, der für den Abgeordneten Frank Pasemann aus Sachsen-Anhalt arbeite. Ballschuh stehe „auf einer Mitgliederliste der NPD-Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten … Er bestreitet, jemals dort Mitglied gewesen zu sein, gibt allerdings zu, dass er sich früher zur NPD bekannt habe. Zuletzt will er 2011 auf einer NPD-Wahlkampfveranstaltung gewesen sein.“ Diese Behauptung beruht auf einem Foto und Artikel des Antifa-Portals Sachsen-Anhalt Rechtsaußen, auf dem Tim Ballschuh bei der JN 2008 zu sehen ist. Damals war Tim Ballschuh 14 Jahre alt.

Der gefährliche Rechtsradikale Tim Ballschuh 2008

 

 

 

 

 

 

 

Leider hat sich Sabine am Orde nicht die Mühe gemacht, das Büro von Frank Pasemann oder Tim Ballschuh selber zu kontaktieren, bevor sie ihr nur dürftig als Journalismus getarntes Pamphlet „gegen Rechts“ veröffentlicht hat.

Auch das zweite Paradebeispiel für ganz üble Rechtsextreme in der AfD-Fraktion hat Sabine am Orde leider nicht für ihren Text kontaktiert: MdB Petr Bystron, außenpolitischer Sprecher der AfD, ein anerkannter politischer Flüchtling und früher bei der FDP. Bei diesem soll „aktuell“ ein ganz böser Nazi beschäftigt sein. Hätte Frau am Orde bei Bystron angerufen, hätte es ihr und der taz gleich zwei Klagen auf Unterlassung erspart. Die von Bystron und auch die des angeblichen Mitarbeiters. Beide sind sich sicher: das Arbeitsverhältnis besteht nur in der Fantasie von Frau am Orde.

Wir schrieben an Sabine am Orde und die taz mit folgenden Fragen:

– Haben Sie für Ihren Artikel versucht, Frank Pasemann oder Petr Bystron zu erreichen? Wenn nicht, warum nicht?

– Wie definieren Sie „rechtsextrem“?

– Sind alle deutschen Burschenschaften Ihrer Ansicht nach „rechtsextrem“?

Eine Antwort haben wir noch nicht erhalten. jouwatch bleibt dran.

 

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