Sex-Maniacs: Das linke Autorenkollektiv „correctiv!“

https://cdn.pixabay.com/photo/2017/03/12/00/37/feminist-2136191__340.png
Frauen erheben die Faust, nicht nur symbolisch. (Foto: Pixabay)

In diesem erschütternden Bericht zu den hochinvestigativ geführten Ermittlungen des Autorenkollektivs „correctiv!“ gegen einen ARD-Auslandskorrespondenten, der sich „Alpha-Tier“ genannt hatte, wurde bereits der Edelmut sichtbar, welcher die „Correctiven“ täglich zu journalistischen Spitzenleistungen antreibt. Neuesten Enthüllungen zufolge soll es beim WDR vor erigierten Penissen nur so wimmeln. „Correctiv!“ berichtet von einem zweiten Fall. Die armen Frauen.

von Max Erdinger

Dieses Mal haben Wigbert Löer und Marta Orosz ihre investigativen Korrekturnasen in die hormongeschwängerte Luft beim WDR gehalten und Witterung aufgenommen. Daß jemand, der von seinen Eltern den Namen „Wigbert“ erhalten hat, eine schwierige, womöglich gar traumatisierende Kindheit gehabt haben dürfte, versteht sich von selbst – und läßt daher nichts Gutes ahnen.

So steht es also bei „correctiv!“ geschrieben: „Der Fall „Alpha-Tier“ beschäftigt den WDR noch. Nun zeigt unsere gemeinsame Recherche mit dem „stern“, wie der Sender mit einem anderen bekannten TV-Journalisten umging. Auch ihm wurden Übergriffe vorgeworfen. Es gab eine Ermahnung – für einen Hinweisgeber.

Ruhig Blut, Wigbert! Wahrscheinlich handelt es sich bei dem Hinweisgeber um einen schamlosen Denunzianten, der sich zum Zwecke der kriechenden Beischlafserschleichung alles mögliche aus den Fingern saugte – und deswegen eine auf den Deckel bekommen hat. Aber lesen wir erst einmal weiter …

Vergangenen Freitagabend, 21.36 Uhr, eine Email mit zehn Absätzen, der Verteiler: WDR, alle Mitarbeiter. Der Absender: Tom Buhrow.

Der Intendant fasste sich lang. Er beruhigte. Und er lobte, was unter seiner Führung passierte: Der WDR habe einen Interventionsausschuss geschaffen, an den sich jeder wenden könne bei sexueller Belästigung.

Also gut, wende ich mich eben an Tom Buhrow wegen dieser lästigen Sexartikel von „correctiv!“. Als erwachsener Mensch braucht man heutzutage einfach kompetente Hilfe, wenn einem andere erwachsene Menschen offenbaren, daß es sich bei ihnen um sexuelle Lebewesen handelt. Es ist ja alles so fürchterlich heutzutage.

Sexuelle Belästigung und der Missbrauch von Macht, darum geht es im größten Sender der ARD, seit CORRECTIV zusammen mit dem „stern“ vergangene Woche enthüllte, wie ein bekannter WDR-Journalist mit einer Praktikantin und einer Mitarbeiterin umgegangen ist – und wie die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt darauf reagierte. Opfer jenes Korrespondenten können nicht verstehen, dass der Mann, der sich selbst „Alpha-Tier“ nannte, weiterhin am Bildschirm zu sehen ist. Nach unserer Veröffentlichung wurde er freigestellt.

Na bravo. Schlecht gezielt, aber das Wild immerhin angeschossen. Welcher Jägermeister außer dem Correctiven wäre denn auf so etwas stolz? Hoffentlich sind wenigstens die „Opfer“ des Alpha-Tieres nach wie vor unverletzt. Ist es nicht dennoch erstaunlich, worum es beim größten, zwangsgebührenfinanzierten Sender der ARD geht? Ein Narr, wer bisher dachte, es ginge beim WDR um die Produktion von Sendungen. Um hormonelle Nabelschau geht es! Das paßt aber zur Jahreszeit. Im Frühling strotzt alles vor Saft und Kraft. Besonders neu ist diese Erkenntnis also nicht.

Neue Recherchen von CORRECTIV und „stern“ zeigen nun, wie der WDR in einem zweiten Fall sexueller Belästigung agierte. Auch dieser Mann berichtet bis heute für die ARD, man sieht ihn regelmäßig in der „Tagesschau“ und in den „Tagesthemen“. Sein Fall macht deutlich, wie schwierig es im System WDR offenbar war, Hinweise ernst zu nehmen und Frauen, die sich vertraulich beschwerten, zu schützen.

Jetzt wird es aber Zeit für einen kleinen Deutschkurs, ihr widerwärtigen Schmierfinken. Wie schreibt man den Satz: „Sein Fall macht deutlich, wie schwierig es im System WDR offenbar war, Hinweise ernst zu nehmen und Frauen, die sich vertraulich beschwerten, zu schützen.“, so, daß er aus wahrem Deutsch besteht? Aufgepaßt: „Daß der Mann nach wie vor beim WDR arbeitet, macht deutlich, wie schwer es intrigante Petzen beim WDR haben, ihn anonym per Rufschädigung loszuwerden.“ Wenn auch sonst nicht viel für den WDR spricht, – das schon.

Aus juristischen Gründen soll dieser bekannte ARD-Journalist hier Schmidt heißen. Vorwürfe gegen ihn wurden 2010 bekannt. Es wurde telefoniert, Emails wurden geschrieben, die komplette Senderspitze war involviert. Es kam zu Gesprächen und Verwerfungen – und am Ende zu einer überraschenden, schwer nachvollziehbaren Entwicklung.

Euch gebe ich mal ein paar „juristische Gründe“, ihr Schmierfinken. Gäbe es Justiziables gegen den armen Mann, dann könntet ihr seinen Namen auch nennen. Tatsächlich gibt es aber nichts als Anschuldigungen. Eure „juristischen Gründe“ sind die, daß nicht ihr den armen Mann, sondern der arme Mann euch vor den Kadi zerren könnte, wenn ihr Östogenkapos seinen Namen nennen würdet. Ihr habt keine Beweise. Das ist euer Problem. Kein Problem habt ihr lediglich damit, irgendeinen Mist zusammenzuschmieren, der eure eigene Zerebralentklötung glorifizieren soll. Ihr seid mir vielleicht solche Helden …

Ins Rollen brachte den Stein im Fall Schmidt ein anderer männlicher Mitarbeiter des Senders. Dieser Mann hatte Kontakt zu fest angestellten Kolleginnen und zu freien Mitarbeiterinnen, die sich über sexuelle Belästigung, Mobbing und Machtmissbrauch in ihrer Programmgruppe beklagten. Fast alle Schilderungen betrafen den Kollegen Schmidt.

Wah! Der Denunziant hatte Kontakt zu Frauen beim WDR!? Ein Mann!? Wie leichtgläubig kann man sein? Wahrscheinlich hatte der Rangniedere ein gemeinsames Interesse mit den Frauen, die ihn als ihresgleichen und daher als vertrauenswürdig angesehen haben müssen, dem hierarchisch über ihm angesiedelten Schmidt eine auszuwischen. Habt ihr das mal recht investigativ recherchiert? Gibt es Hinweise darauf, daß der Petzer persönliche Schwierigkeiten mit Schmidt hatte? Das könnt ihr doch unmöglich unterlassen haben!?

Die Senderspitze nahm die Schilderungen des männlichen Kollegen durchaus ernst.

Logisch. Zwar leben wir nicht mehr in nationalsozialistischen Zeiten, dafür aber in östrogenalsozialistischen. Immer in solchen Zeiten haben es alle mögliche Spitzen leichter, wenn sie vortäuschen, zeitgemäße Schilderungen ernstzunehmen, anstatt sie einfach vom Tisch zu wischen. Wer macht sich schon den Pöbel zum Feind, wenn er nicht unbedingt muß? – Eben.

Hätte der Freisler einen kiffenden und schwulen Juden von der Anklage einer Anschlagsplanung auf den Führer freigesprochen, hätte er es fünf Minuten später selbst mit dem GröFaZ zu tun bekommen. Was im Nationalsozialismus der Jude gewesen ist, das ist im heutigen Östrogenalsozialismus eben der Mann. Man nehme alte Texte aus der Nazizeit, ersetze das Wort Jude durch das Wort Mann – und staune, wie zeitgemäß sich das alles auf einmal liest. Was früher der Führer in einer einzigen Person gewesen ist, das ist heute ein politisch-korrekter und feministisch verblödeter Sexhysteriepöbel in Gemeinschaft. Ungefähr haut das auf alle Fälle hin. Ist doch klar, daß die Senderspitze in diesen Zeiten solche Schilderungen „ernstnimmt“.

Die damalige Programmdirektorin Verena Kulenkampff gab ihm einen Auftrag: Er solle die Frauen, die sich beschwert hätten, an eine Vertreterin des Personalrats vermitteln. Dieser Personalrätin vertraute die Programmdirektorin Kulenkampff.

Frau Kulenkampff hat also einen elgeanten Weg gefunden, auszudrücken, daß sie von derlei Gedöns nicht belästigt zu werden wünscht. Die Frau versteht etwas von geschickter Führung. Schwachsinn wird nach unten delegiert.

Die Personalrätin gewann den Eindruck, dass es Grenzüberschreitungen gegeben habe und weiterhin gebe, Vorkommnisse, die man als sexuelle Belästigung verstehen könne.“

Sie gewann also den Eindruck, es habe etwas gegeben, das man als etwas anderes verstehen könne. Wahnsinn! Das erklärt eure „juristischen Gründe“, derentwegen der übelst Angeschmierte in eurem wahnsinnig korrektiven Geschreibsel „Schmidt“ heißen muß, genau so, wie ich es weiter oben schon ausgeführt habe. Niemand hat irgendetwas Konkretes in der Hand. Buhrow nicht, der Petzer nicht, die armen „belästigten“ Frauen nicht, die Programmdirektorin nicht, die Personalrätin nicht – und ihr erstrecht nicht. Aber ausgerechnet ihr seid diejenigen, die sich hier aufplustern und so tun, als hätten sie den WDR als einen einzigen Geilistensaustall geoutet. Ich schwöre: Eines Tages haut euch noch jemand böse auf eure perfiden Schmiergriffel. Aber ganz böse.

Allerdings baten die betroffenen Kolleginnen dringend um Anonymität. Sie wollten sich nicht outen, den WDR-Journalisten nicht offiziell melden. Die Personalrätin spürte während der Gespräche bei den Frauen extreme „Angst und Scham“. Davon setzte sie die Programmdirektorin auch in Kenntnis.

Es wird ja immer besser. Dieselbe Personalrätin, die vorher schon den Eindruck gewonnen hatte, es habe „etwas gegeben“, das man als „etwas anderes verstehen“ könne, „spürte“ zu allem Überfluß auch noch etwas!? Und daraufhin habt ihr euch diesen Mist zusammengebastelt, dem jeder Beweis fehlt? Weil ihr „correctiv!“ seid? Grotesk aufgeplusterte Verdächtiger und Denunzianten seid ihr, sonst nichts.

Es waren ziemlich deutliche Empfehlungen, die die Personalrätin des WDR gab. Und drei Monate später hatte der Fall dann auch ein Ergebnis. Es kam zu einer Ermahnung. Die disziplinarische Maßnahme traf ausgerechnet jenen WDR-Mitarbeiter, der auf die Vorwürfe der Frauen aufmerksam gemacht und die Frauen dann auf Bitte der Programmdirektorin Kulenkampff an die Personalrätin verwiesen hatte.

Na, bestens. Hat der miserable Gerüchteverbreiter am Ende also doch noch bekommen, was ihm gebührt. Ich liebe Geschichten mit einem Happy End.

Sorgen macht es mir dennoch, daß es beim WDR Frauen gibt, die so dumm sind, daß sie einen Mann brauchen, der sich von der Programmdirektorin den Auftrag holt, ihnen den Weg zum Büro der Personalrätin zu zeigen. Wie anders, als sexuell, könnte man solche Frauen überhaupt belästigen? Intellektuell vielleicht? – Eher nicht.  Am besten wäre vermutlich, man redet kein Wort mehr mit ihnen, weil die Gefahr einfach zu groß ist, daß sie alles falsch verstehen.