„Eklat“ nach DITIB -kritischen AfD-Äußerungen: SPD-Fraktion verlässt Ratssaal

(Symbolbild: shutterstock.com/Durch Anton_Ivanov)
Neulich im dänischen Kindergarten (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Anton_Ivanov)

Niedersachsen/ Gifhorn – Die Stadt Gifhorn muss seit Jahren den steigenden Bedarf an Kita und Kindergartenplätzen hinterherbauen. Ambitionen, gemeinsam mit den Kindergartenträgern nach nachhaltigen Lösungen zu suchen, zeigte man im letzten Jahr lediglich bei dem von den Altparteien aus der Taufe gehobenen und mit dem DITIB umgesetzten sog. „Vorzeigeprojekt“ „Abrahams Kindergarten“. Als einzige Partei stellte sich die AfD gegen dieses Vorhaben und forderte die Umwandlung in einen überkonfessionellen Kindergarten. Nach Äußerungen der AfD, die der SPD „Multi-Kulti-Wahn“ attestierte, verließ am vergangenen Montag die SPD-Fraktion hoch entrüstet den Ratsraum. Dem CDU-Bürgermeister wurde es währenddessen „schlecht“, weil er mit der AfD über „Deutsche Werte“ diskutieren musste. 

Zu einem „Eklat“ kam es nach Ansicht des Portals Regionalfifthorn.de in der Gifhorner Stadtratssitzung am vergangenen Montag. Nach Äußerungen der AfD zu einem Antrag der Verwaltung, der die Schaffung von neuen Kita-Plätzen und unter anderem auch die Neugründung einer muslimisch-christlichen Kindertagesstätte vorsah, verließen Mitglieder der SPD-Fraktion den Raum.

Denn: AfD-Ratsherr Stefan Marzischewski im oben benannten Zusammenhang davon gesprochen, dass der Rat einem `multikulti Wahn´ bei der Projektierung erlegen sei. „Solche diskriminierenden, abwertenden Äußerungen akzeptiert die SPD-Fraktion auch nur ansatzweise nicht und protestierte während des Redebeitrages auf diese Art“, so der SPD-Fraktionsvorsitzenden Ulrich Stenzel.

„Wollen Sie das DITIB Ihre Kinder erzieht ? Wir sagen Nein dazu !“

Die Gifhorner Eltern gaben der AfD jetzt Recht: „Trotz fehlender Plätze, waren die Eltern nicht bereit, ihre Kinder den islamischen Speiseregeln und der dem Erdogan-Regime nahestehenden DITIB zu unterwerfen“, begründet AfD- Fraktionschef Marzischewski, dass erst zwei Anmeldungen für den Kindergarten vorliegen. „Diesen Eltern geben wir eine Stimme. Auch wir wollen -wie diese Eltern- Parallelgesellschaften und eine Islamisierung unserer Gesellschaft abwenden.“

Robert Preuß, sozialpolitischer Sprecher der AfD in Gifhorn befand: „Was unsere Kinder heute mehr denn je brauchen, ist das Erlernen einer gemeinsamen Verhaltenskultur und Identität. Wie wollen wir unsere Gesellschaft noch zusammenhalten, wenn bereits Kleinkinder Ihre Unterschiedlichkeit in religiösen Fragen erlernen sollen?“

AfD- Chef Marzischewski fand deutliche Worte und bezeichnete das Vorhaben als Auswuchs eines Multikultiwahns, welcher nun am Willen der Bürger gescheitert sei. „Dass der Fraktionsvorsitzende der SPD und weitere SPD Ratsherren die Wahrheit nicht hören wollten und aus dem Saal marschierten, zeigt den Realitätsverlust der SPD auch hier in Gifhorn.“

Die Debatte entfesselte sich vollständig, nachdem der Bürgermeister der Stadt Gifhorn einen Satz einer AfD- Pressemitteilung zitiert hatte. Hier hatte in einer Pressemitteilung (12.3.18; veröffentlicht in regionalgifhorn.de) Ratsherr Robert Preuß das Erlernen „deutscher Werte“ gefordert.

CDU-Bürgermeister wird es schlecht, wenn er mit der AfD über Deutsche Werte diskutieren muss

„Dass der Bürgermeister (CDU) in der Sitzung dazu sinngemäß äußert, ihm werde schlecht, wenn er mit der AfD über Deutsche Werte diskutieren müsse zeigt, dass die CDU jegliches konservative Profil über Bord geworfen hat und die Diskussion scheut“, resümiert Marzischewski. Die AfD als soziale Heimat und Bürgerpartei stellt sich jederzeit gerne dieser Diskussion um Deutsche Werte, Tradition und Kultur, auch in unserer Heimstadt Gifhorn. Jedem Gifhorner Bürger, der weiter der 68er Utopie eines Multikultiwahns anhängt, sei der Besuch in Salzgitter-Lebenstedt empfohlen, wo jedermann hautnah und offensichtlich das Scheitern mit den eigenen Augen erfahren kann.“

Preuß hatte die Aussage des Bürgermeisters ebenfalls überrascht: „Bei allem Respekt für unseren Bürgermeister: Er wirbt öffentlich dafür, Kleinkinder in Gifhorn durch den Erdogan-nahen DITIB- Verband erziehen zu lassen, gleichzeitig findet er eine Diskussion über Werte mit der AfD unerträglich. Soll der DITIB jetzt festlegen was deutsche Leitkultur ist?“ Weiter: „Wir brauchen nur das Wort „deutsch“ in den Mund nehmen, dann ist im Rat die Hölle los.“

Erdogans Kinderarmee marschiert durch DITIB-Moschee!

Wie eine DITIB-gelenkte Kindererziehung neben der Vermittlung von koran-konformen muslimischen Werten unter anderem aussieht, konnte in der Herforder DITIB-Moschee bewundert werden: Kleine Kinder traten bei einer Aufführung in militärischer Kleidung als Soldaten auf (Jouwatch berichtete). (SB)

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.