Einwanderungspolitik in Europa: Islamterroristen rein, Nonnen müssen draußen bleiben!

Symbolfoto: Durch Katherine Lewin/Shuttersock
Symbolfoto: Durch Katherine Lewin/Shuttersock

Einer irakischen Nonne, die ihre kranke Schwester in Großbritannien besuchen wollte, wurde jetzt vom britischen Innenministerium ein Visum verweigert. IS-Kämpfer hingegen haben kein Problem, Asyl zu bekommen.

von Marilla Slominski

Die katholische Schwester Ban Madleen war 2014 mit zehntausenden anderen Christen aus Karakosch, der größten christlichen Stadt in der Ninive-Ebene vom IS vertrieben worden. Die muslimischen Kämpfer eroberten die Stadt und übernahmen ihr Dominikanerkloster. Die Nonne flüchtete nach Erbil, der Hauptstadt des irakischen Kurdistans, wo sie Kindergärten aufbaute. 2016 wurde der IS in Karakosch besiegt, die Christen kehrten in ihre Heimatstädte zurück.

Schwester Ban Madleen ist nicht die erste Ordensschwester, der die Einreise nach Großbritannien verwehrt wird, weiß Pater Benedict Kiely, Gründer von Nasarean.org, einer Organisation, die verfolgten Christen im Nahen Osten hilft. Einer weiteren dominikanischen Nonne sei das Visum gleich zweimal verweigert worden, berichtet Catholic Herald.

Die Begründungen des britischen Innenministers sind mehr als zweifelhaft. Im Fall von Schwester Ban Madleen heißt es, sie habe keine Belege dafür, dass sie wirklich als Kindergartenleiterin gearbeitet und auch keine Bestätigung dafür, dass ihr Dominikaner-Orden der Heiligen Katharina von Siena ihren Aufenthalt finanzieren würde. Deshalb glaube ihr die Abteilung Visavergabe nicht, dass sie wirklich ihre kranke Schwester besuchen wolle.

In dem Schreiben wird die Bedeutung von Familienbesuchen zwar anerkannt und auch bestätigt, dass die Nonne sich bei vorherigen Besuchen an alle Visum-Bestimmungen gehalten habe, doch sie sei das letzte Mal 2011 in Großbritannien gewesen, was den Beamten höchst verdächtig erscheint. „Wissen sie nicht, was zwischen 2014 und jetzt passiert ist?“, fragt sich Pater Benedict Kiely zurecht.

Der ablehnende Bescheid enthält auch noch den Hinweis, dass gegen die Entscheidung „kein Einspruchsrecht oder Recht auf Verwaltungsüberprüfung besteht“.

Katholisches Institut muss schließen, weil Studenten kein Visum bekommen

Im vergangenen Jahr musste das Institut St. Anselm, ein katholisches Institut zur Ausbildung von Priestern und Nonnen in Margate, Kent, aufgrund von Problemen bei der Beantragung von Visa für ausländische Studenten schließen.

Institutsgründer Bruder Len Kofler sagte, dass einem katholischen Priester das nötige Visum für ein Studium am Institut mit der Begründung verweigert wurde, er sei „nicht verheiratet“.  Eine Nonne habe man die Einreise in das Vereinigte Königreich verweigert, weil sie kein persönliches Bankkonto hatte, was bei Ordensangehörigen durchaus üblich ist.

Im Dezember 2016 wurden drei Erzbischöfen aus dem Irak und Syrien die Einreise nach Großbritannien verwehrt, obwohl sie von der syrisch-orthodoxen Kirche des Landes zur Einweihung der ersten syrisch-orthodoxen Kathedrale eingeladen worden waren. An der Veranstaltung nahm auch Prinz Charles teil.

Für IS-Anhänger gelten solche strengen Regeln selbstverständlich nicht – ihnen wird europaweit gerne nicht nur die Einreise sondern auch Asyl gewährt. Erst im vergangenen Monat wurde der 18-jährige irakische „Flüchtling“ Ahmed Hassan, auch der „Parson Green Bomber“ genannt zu mindestens 34 Jahren Gefängnis verurteilt.  Er hatte am 15. September 2017 aus tiefem Hass auf Großbritannien eine selbstgebaute Bombe in der U-Bahn platziert, die zum Glück nicht wie geplant explodierte, sondern „nur“ eine Stichflamme hervorbrachte – immerhin schaffte er es auch so noch dutzende Menschen zu verletzten. Ahmed Hassan hatte den Behörden bei seiner Asylanhörung angegeben, als 16-jähriger vom IS „entführt“ und ausgebildet worden zu sein. Sie sahen darin keinen Grund, den mutmaßlichen Minderjährigen abzulehnen, überprüften seine Altersangaben, die gelogen waren, nicht und gewährten ihm als „Minderjährigem“ großzügig Asyl, volle Verpflegung und den Schulbesuch – mit bekanntem „bombigen“ Ergebnis als Dank.

Auch in Deutschland genießen ehemalige IS-Kämpfer & Co ihr Leben in vollen Zügen

„Mehrere Tausend Asylbewerber haben sich inzwischen als Taliban bekannt“, berichtete „Der Spiegel“ vor einem Jahr. Die Rede war von einer „mittleren vierstelligen Zahl“ – keineswegs nur „Karteileichen“, sondern durchaus zum Töten bereite muslimische Kämpfer. Bei vielen von ihnen werde von „Mord, Beihilfe zum Mord und Kriegsverbrechen“ ausgegangen – gegen mehr als 70 von ihnen liefen Ermittlungen der Generalbundesanwaltschaft. Über die Motive würden die Behörden „rätseln“, hieß es. Sie gehen davon aus, dass die Kämpfer sich bessere Bleibemöglichkeiten ausrechnen, da sie als Ex-Taliban in Afghanistan hingerichtet werden könnten.

Auch somalische Piraten machen es sich in unseren Gefilden gemütlich. So wurden zehn von ihnen für die Entführung eines Hamburger Frachters im Jahr 2010 vom Landgericht Hamburg 2012 verurteilt. Heute leben fünf von ihnen trotz Ausreisepflicht immer noch in der Hansestadt – als freie Männer , berichtete die Hamburger Morgenpost Anfang des Monats. Eine Durchsetzung der Ausreisepflicht sei gegenwärtig nicht möglich, heißt es in einer Antwort des Senats auf eine AfD-Anfrage.

Gewaltbereite islamische Tschetschenen haben in Deutschland ebenfalls ihr neues Zuhause gefunden. Seit 2012 haben fast 36000 Tschetschenen Asyl beantragt. Die meisten von ihnen sind ohne gültigen Pass und ohne Visum eingereist. Die meisten haben wenig Chancen darauf, dass ihr Antrag genehmigt wird, doch da das Dublin-Abkommen niemanden mehr wirklich interessiert, wird kaum einer von ihnen zurück nach Polen geschickt – dem Erstaufnahmeland. 2016 laut FAZ von Januar bis Oktober nur 560 Personen nach Polen abgeschoben. „Da Familien nicht auseinandergerissen werden, gibt es schnell einen Grund, warum eine Rückschiebung nicht stattfinden kann – mal fehlt ein Familienmitglied, mal ist eines krank, oft ist eine Frau schwanger oder gerade ein Kind geboren worden“, weiß die FAZ. Und so können die Clans hier fast ungestört ihren kriminellen (Drogen-)Geschäften nachgehen.

Sie alle scheinen im Europa von heute um einiges beliebter und willkommener zu sein als Nonnen auf Krankenbesuch, die Christen des Nahen Ostens oder gar die verfolgte Minderheit der Buren in Südafrika, deren Schicksal bis heute konsequent von der Politik und den Mainstream-Medien totgeschwiegen wird.

 

Anzeige