Ahlen: Wenn die Dame vom Integrationsrat in die Kloschüssel greift

Auch in Ahlen gibt es einen Integrationsrat, der sich eigentlich darum kümmern müsste, dass sich die Migranten den gegebenen Verhältnissen anpassen und zu anständigen Bürgern werden. Ein Mitglied dieses Integrationsrates in Ahlen heißt Hanife Güneri und sie präsentiert sich zur Wahl mit diesen wohlklingenden Worten:

Mein Interesse für die Kandidatur im Integrationsrat ist, die aktive Mitgestaltung der Integrationspolitik, denn der Integrationsrat ist eine gute Möglichkeit für die Gestaltung des besseren Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Und somit auch ein Traum für die Politik vor Ort.

Eine meiner Motivationen der aktiven Mitgestaltung ist, viele bisher desinteressierte oder zurückhaltende Menschen mit Migrationsbiographien zu mehr Mut aufzurufen, sich politisch mehr zu engagieren und an den Wahlen mehr Interesse zu zeigen.

Für den Erhalt und die Förderung der Kulturen stehen Möglichkeiten zu Verfügung. Um die neuen Möglichkeiten Mitwirkungschancen besser nutzen zu können, zeige ich mein Interesse und stelle mich für den Integrationsrat zu Wahl. 

Mein Wunsch ist es, die Möglichkeit zu haben, Probleme von Menschen aus unterschiedlicher Herkunft vorzutragen und auf Verbesserungen hinzuweisen. Denn „Demokratie lebt mit Menschen, die sich beteiligen“. Deshalb müssen wir die Chancen demokratischer Beteiligung nutzen.

Nun aber gibt es in Deutschland Menschen, die sich an der Demokratie beteiligen, aber wohl nicht im Sinne von Frau Güneri. Uns wurde dieser Tweet zugespielt, der belegt, dass diese Dame doch so einige Probleme mit Andersdenkenden haben könnte. Es geht den Auftritt des AfD-Politikers Björn Höcke in Ahlen. Eine ganz normale Veranstaltung, die aber natürlich die linken Reaktionäre und Faschisten in Aufruhr versetzt und bei Frau Güneri zu einem totalen Kontrollverlust geführt hat:

Wenn dieser Tweet, der einen Zeitungsausschnitt darstellen soll, keine Fälschung ist, dann gehört die Dame vor ein Gericht gezerrt und aus dem Integrationsrat verjagt.

Das es auch anders geht, beweist dieser Beitrag in der „Glocke“. Hier ein Auszug:

Seine mit Spitzen gegen das „parteipolitisch-mediale Establishment“ gespickte Rede war so recht nach dem Geschmack des Publikums, das aus ganz Westfalen, teilweise auch aus benachbarten Bundesländern angereist war. Dabei hatten sie lange auf den Hauptredner warten müssen, der mit rund einer Stunde Verspätung aus Erfurt angereist kam…

…75 Minuten redet Björn Höcke in der Stadthalle, mehrfach unterbrochen durch Jubel und Sprechchöre. Und er gibt der Masse, was sie hören will: Demokratie sei ohne Nation undenkbar, die Nation sei kein Auslauf-, sondern ein Zukunftsmodell: „Wir müssen um dieses Land kämpfen und dürfen es uns nicht aus der Hand nehmen lassen“, wettert er gegen das „Kartell der Altparteien“ und fordert von seinen Anhängern, „diesem Land wieder ein deutsches Wir-Bewusstsein zu geben“. Die zurzeit Verantwortlichen nennt er „Pseudo-Elite, ahnungslos die einen, ideologisch verbohrt die anderen, aber beide ohne historisches Tiefenbewusstsein“.

Der letzte große deutsche Politiker für Höcke ist Otto von Bismarck. Für die aktuelle Regierungschefin Angela Merkel hat er nur Spott und Häme übrig. „Merkel muss weg“-Rufe schallen durch die Stadthalle, als der in Lünen geborene AfD-Politiker ausruft: „Wir werden regiert von einer Rechtsbrecherin.“…

Also Frau Güneri, schauen Sie doch bitte mal in den Spiegel, dann wissen Sie wer hier wem ins Gehirn ge…* hat.

 

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