15 „Personen“ beschimpfen und berauben Homosexuellen

Symbolbild: shutterstock
Blaulicht (Symbolbild: shutterstock)

Berlin/Neukölln – Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag in Neukölln einen Homosexuellen beschimpft und überfallen.

Nach Angaben des 23-Jährigen lief er gegen 23.30 Uhr auf dem Gehweg der Sonnenallee in Richtung Weichselstraße und sei aus einer ihm entgegenkommenden etwa 15 Personen großen Gruppe heraus beleidigend auf seine Homosexualität angesprochen worden, so der Polizeibericht.

Drei Personen sollen ihn dann umringt und ihm das Essen aus der Hand geschlagen haben. Einer des Trios habe ein Messer hervorgeholt, woraufhin der 23-Jährige schützend eine Hand vor sein Gesicht hielt und dabei eine Schnittverletzung an einem Finger erlitt. Ein weiterer Täter soll den Angegriffenen mit Reizgas besprüht und zu Boden gestoßen haben. Während die Gruppe anschließend in Richtung Hermannplatz flüchtete, bemerkte der Attackierte, dass ihm auch sein Handy und sein Geld geraubt worden waren. Der 23-Jährige erlitt Augenreizungen und Rumpfverletzungen.

Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Anzeige