Polizei stürmt Zug mit „Antifanten“

(Bild: Screenshot)
Bundespolizei muss sich mit 80 Antifanten beschäftigen (Bild: Screenshot)

Karlsruhe/Wörth. Etwa 150 „AntifaschistInnen“ aus verschiedenen Städten trafen sich am vergangenen Samstag  am Karlsruher Hauptbahnhofs, um ins südpfälzische Kandel zu fahren und dort gegen das Böse von „Rechts“ zu demonstrieren. Daraus wurde leider nur nichts: Die Polizei hielt ihren Zug drei Stunden fest. Für einige randalierenden linksradikale Antifanten, die verhindern wollten, dass Polizisten den Zug betraten, gab es dann sogar noch was auf die schwarze Kappe.

Nach Darstellung der Bundespolizei hatten etwa 80 Insassen einer Regionalbahn im Bahnhof Wörth verhindern wollen, dass Beamte zusteigen. Sie sollen die Zugtüren und später den Eingangsbereich blockiert haben. Als die Beamten in den Zug eindringen wollten, hätten die Demonstranten auf sie eingetreten und -geschlagen.

Die Bundespolizei untersagte die Weiterfahrt des Zuges. Sodann wurden bei den rund 80 Linksradikalen Pfefferspray, Fahnen, Kabelbinder und Sturmhauben sichergestellt. Bei 56 Verdächtigen aus dem „linken Spektrum“ wurde die Identität festgestellt und durchsucht, so die RNZ. Gegen 16 Verdächtige wurden Verfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet, zudem erhielten sie Platzverweise.

„Polizei stürmt Zug mit Antifakinder auf dem Weg nach Kandel – Wie schön, wenn die Miniterroristen früh genug abgefangen werden, bevor sie Schaden anrichten können…“, so das Facebook-Statement von „Wir sind Kandel“.

Das Antifa-affine Webseite „Beobachternews.de“ stellte nachfolgendes Video ins Netz:

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