Konservative Medien – Facebook macht sie alle platt!

(Foto: Collage/Shutterstock
Die Zensur immer vor Augen (Foto: Collage/Shutterstock)

Facebook fährt mit seiner Bestrafungspolitik für konservative Meinungen fort. Diesmal hat es die schnell wachsende Nachrichten-Website Voice of Europe erwischt. Für ihre konservativen Ansichten zur Einwanderung und anderen Themen sperrt Facebook Moderatoren, zensiert Inhalte und droht, die Seite zu schließen.

Laut Facebook-Statistiken wuchs Voiceofeurope.com jeden Monat um 30.000 neue Follower, wobei an manchen Tagen bis zu 5.000 neue Follower registriert wurden.

Den Zorn der Facebook-Zensoren zog sich die Seite unter anderem wegen eines Fotos zu, das einen Polen hinter einem Banner mit der Aufschrift „Mohammed nicht willkommen“ zeigt. Trotz der Tatsache, dass das Foto nicht bearbeitet wurde und die Nachrichten 100 Prozent richtig sind, zwang Facebook die Website, das Foto zu entfernen und sperrte einen der Moderatoren für 24 Stunden.

Voiceofeurope.com veröffentlichte auch eine Buchbesprechung des ehemaligen tschechischen Präsidenten Václav Klaus, der den Zustrom von Migranten mit „den Barbareneinbrüchen in Europa“ verglich. Die Buchbesprechung war sehr kritisch gegenüber der unkontrollierter Einwanderung, was die Facebook-Zensoren auf den Plan rief: Der Artikel musste entfernt werden, der Moderator wurde für 30 Tage geperrt und es wurde gedroht, die Seite ganz dicht zu machen.

Voiceofeurope.com, das stolz auf seine „unzensierten Nachrichten“ ist, kündigte darauf hin an, sich selbst auf Facebook zu zensieren, um den Verlust der Seite zu vermeiden.
Wie Voiceofeurope.com anmerkte, hat Russia Today (RT) einen ähnlichen Artikel auf Facebook gepostet, der keine negativen Auswirkungen hatte, vermutlich weil ein solcher Schritt einen Medienskandal ausgelöst hätte, berichtet Breitbart.

Im September 2015 wurde ein Gepräch zwischem Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Facebook-Chef Mark Zuckerberg öffentlich, in dem sie ihn aufforderte, „Anti-Immigrations“ -Beiträge auf der Social-Media-Seite zu beseitigen. Zuckerbergs Antwort: er arbeite bereits daran.

Nicht lange danach startete Facebook seine „Initiative für Zivilcourage online“ mit dem erklärten Ziel, „Hassreden“ von Facebook zu löschen, insbesondere Kommentare, die „Fremdenfeindlichkeit fördern“.

Zum Zeitpunkt des Starts erklärte Facebooks Chief Operating Officer, Sheryl Sandberg, dass „Hassreden keinen Platz in unserer Gesellschaft haben – nicht einmal im Internet.“

Wie Breitbart News am Sonntag berichtete, gab Facebook letzte Woche seine Entscheidung bekannt, die Seite des YouTube-Duos Diamond and Silk zu zensieren. Die beiden schwarzen Frauen gelten als Trump-Unterstützer und machen sich über Hillary Clinton & Co lustig.

Berichten zufolge hat Facebook damit begonnen, die Seitenbenachrichtigungen von Diamond and Silk einzuschränken, um die Reichweite der Website zu reduzieren – ein Vorgehen, das auch Jouwatch zu spüren bekommt. Am Donnerstag, dem 5. April, schickte Facebook folgende Nachricht an das beliebte konservative Trump-Unterstützer Duo: „Das Policy-Team ist zu dem Schluss gekommen, dass Ihr Content und Ihre Marke für die Community als unsicher eingestuft wurden.“
Diamond und Silk setzen sich seit dem 7. September 2017 mit Facebook „über ihre Voreingenommenheit, Zensur und Diskriminierung der D & S-Markenseite“ auseinander, heißt es in einem Beitrag auf der Seite des Duos. (MS)

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