Erdogan zündelt weiter in der Ägäis

Foto: Collage
Will Erdogan die Welt kontrollieren? (Foto: Collage)

Quelle: http://www.news247.gr/koinonia/sovaro-epeisodio-sth-rw-me-xamhlh-pthsh-toyrkikoy-elikopteroy.6599796.html

 Von Thomas Schlawig

Am Ostermontag (09.04.2018, griech. Osterfest) verletzt gegen 22.30 Uhr ein türkischer Militärhubschrauber im Tiefflug den Luftraum über der Insel Ro. Nachdem das griechische Radar den Helikopter erfasste, wurde der Türke mehrfach aufgefordert den Luftraum zu verlassen. Der Helikopter flog aber unbeeindruckt weiter, worauf die griechische Küstenwache mit Leuchtspurmunition das Feuer eröffnete. Nach den Warnschüssen änderte er den Kurs und flog davon.  Die Insel Ro liegt weniger als 10 km von der Türkei entfernt.

Quelle: Google Earth

Die Chefs des Generalstabs der Hellenischen Republik und der Griechischen Streitkräfte (GLÖC) wurden zuerst über den Vorfall informiert, und am Dienstagmorgen fand im Verteidigungsministerium ein Treffen statt.

Am heutigen Dienstag wird der griechische Botschafter in Ankara eine Protestnote übergeben. Ebenso werden die NATO und alle großen Botschaften in Athen über den Zwischenfall informiert. Dabei soll auch die Luftraumverletzung durch türkische F-16 am Ostersonntag über der Insel Oinousses zur Sprache kommen. Diese beiden Luftraumverletzungen waren bisher einmalig während des griechischen Osterfestes.

Quelle: Google Earth

Auch die Insel Ionousses liegt in unmittelbarer Nähe zur Türkei, trotzdem sollten diese Luftraumverletzungen unterbleiben. Die Türkei akzeptiert auch die „Grenzverletzung“ durch zwei griechische Soldaten im Norden Griechenlands nicht, die sich im Nebel verirrt hatten. Der Leutnant und der Feldwebel sitzen seit 01.März 2018 in türkischer Haft.

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