AfD: Haben weiße Südafrikaner Anspruch auf Asyl in der EU?

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Umgekehrte Apartheid (screenshot Youtube)

Vor über einem Jahr war jouwatch eines der ersten Medien, die über den drohenden Völkermord an weißen Farmern in Südafrika berichtet haben. Nun erreicht das Thema endlich auch den Deutschen Bundestag.

von Collin McMahon

Der AfD-Abgeordneter Martin Hebner hat am 3.4. eine Anfrage zur Enteignung und Verfolgung der Buren in Südafrika eingereicht.

Die südafrikanische Regierung plane neue Landreformen, die eine entschädigungslose Enteignung der weißen Farmer vorsähen, so die Anfrage. Der Südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa wolle Farmer künftig aufgrund ihrer Hautfarbe enteignen, hieß es.

Jouwatch berichtete ausführlich über die Dokumentationen aus Südafrika von der Journalistin Lauren Southern. Ende Januar hielt die EU-Abgeordnete Janice Atkinson eine Konferenz im EU-Parlament zu dem Thema ab und lud Lauren Southern im März ins Parlament ein.

Australien hat beschlossen, den verfolgten und enteigneten Farmern Südafrikas die Umsiedlung nach Australien zu erleichtern, und wurde dafür von linken Völkermord-Apologeten als „rassistisch“ beschimpft.

Südafrika erhielt in den Jahren 2016 und 2017 deutsche Steuergelder in Höhe von 314,25 Millionen Euro für „Entwicklungshilfe“ – gleichzeitig schrumpfte das Wirtschaftswachstum in Südafrika auf nahezu Null und die Mordrate explodierte. Nachdem weiße Ingenieure bei den Wasserbehörden aufgrund von rassistischen Quotenregelungen entlassen wurden, bedroht eine landesweite Dürre sogar das reiche Kapstadt. Allzu sinnvoll können diese hunderte Millionen an Steuergeldern also nicht aufgewendet worden sein.

Die AfD fragte nun die Bundesregierung:

  1. Hat die Bundesregierung das Thema der Buren-Verfolgung in zwischenstaatlichen Gesprächen mit der Republik Südafrika thematisiert? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
  2. Wird die Bundesregierung das Thema der Burenverfolgung angesichts der oben genannten hautfarbebezogenen Landenteignung in zwischenstaatlichen Gesprächen mit der Republik Südafrika thematisieren?
  3. Werden die Hilfen Deutschlands an Auflagen zur Einhaltung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten gekoppelt? Wenn ja, welche Auflagen sind das und welche Kontrolle über deren Einhaltung erfolgt von deutscher Seite?
  1. Hat die Bundesregierung diese Möglichkeiten der Hilfe ebenfalls erörtert und welche Entscheidung wurde getroffen?
  1. Plant die Bundesregierung ähnlich der australischen Regierung Maßnahmen zum Schutz von Buren? Haben die Buren in Deutschland Anspruch auf Asyl? Mit wie vielen Antragstellern müsste Deutschland nach Kenntnis der Bundesregierung gegebenenfalls rechnen?
  1. Gibt es unter den verfolgten Buren Inhaber von Doppelpässen mit Staatsbürgerschaften der EU, wenn ja, wie viele sind das?

 

Achtung: Der Autor distanziert sich von allen rassistischen Kommentaren. 

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