Islam-Street-Show: „Gestatten, Muslim“

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Bild von "Gestatten Muslim" 2016 | "Buyrun ben Müslümanım" 2016

Wenn Ihnen eine islamisch korrekt verschleierte Muslima eine Rose und ein zuckersüßes „Gestatten, Muslim“ entgegen streckt, dann befinden Sie sich als Statist mitten in einer, von Millî Görüş initierten Islam-Verharmlosungstour.

Die islamistische, länderübergreifende Bewegung „Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş“ (IGMG) – zu Deutsch “Nationale Sicht” – startete auch dieses Jahr wieder ihre „Straßen-Begegnungs-Aktion“. Die in vielen Staaten – so auch in Deutschland– wegen islamistischer, antidemokratischer und antisemitischer Tendenzen unter Beobachtung stehende Bewegung habe nach Eigenangabe in mehr als 200 Städten mehr als 200.000 Bürger erreicht. Erfolgreich sei man dieses Jahr bereits zum vierten Mal mit den „Kufars“ bei „Begegnungs-Aktionen“ ins Gespräch gekommen und konnte so „Vorurteile“ abbauen, heißt es hierzu in der „Islamischen Zeitung“.

„Wir sind auch in diesem Jahr überwältigt von der positiven Resonanz auf diese Begegnungs-Aktion. Die zahlreichen Rückmeldungen zeigen auch in diesem Jahr, wie wichtig die persönliche Begegnung und das direkte Gespräch sind“, erklärt Selçuk Çiçek, Leiter und Koordinator der Aktion bei der IGMG. „Offenbar gibt es ganz viel Rede- und Austauschbedarf unter den Bürgerinnen und Bürger“, so Selçuk Çiçek weiter.

Initiiert wurde die Aktion „Gestatten, Muslim.“ erstmals im Jahr 2015 von der IGMG, durchgeführt wird sie von örtlichen Moscheegemeinden. In Deutschland findet die Showveranstaltung unter anderem in den Städten Berlin, Hamburg, Hannover, Dortmund, Köln, Frankfurt a.M., Stuttgart oder München an 106 Ständen statt. (SB)

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