Großbritannien: Wie ein kleiner Junge von der muslimischen Großmutter zwangsbeschnitten wurde

Symbolfoto: Durch MoiraM/Shutterstock
Symbolfoto: Durch MoiraM/Shutterstock

Eine empörte Mutter fordert in Großbritannien das Beschneidungsverbot für Jungen, nachdem ihr kleiner Sohn ohne ihre Genehmigung der von einem Doktor durch den Eingriff körperlich zum Muslim gemacht wurde.

Die 29-jährigeaus Nottingham war nach einem kurzen Techtelmechtel mit einem Moslem schwanger geworden und hatte ihn schon in weiser Voraussicht nicht als Vater in die Geburtsurkund eintragen lassen. Doch sie wollte ihrem Baby den Kontakt zur väterlichen islamischen Großfamilie ermöglichen und so erlaubte sie dem Erzeuger, das Baby zu sich nach Hause auf einen Besuch mitzunehmen.

Die Großmutter machte kurzen Prozess und überließ das Baby dem muslimischen Beschneider, berichtet MailOnline.

Als sie ihr Baby wieder in den Armen hielt, war sie entsetzt: „Ich konnte meinem Sohn nicht mal mehr eine Windel anlegen, weil er solche Schmerzen hatte. Wenn es um die Beschneidung von Mädchen geht, dürfen die Behörden im Falle eines Verdachts die Ausreise aus Großbritannien verweigern, aber die Jungen schützt niemand in diesem Land. Jemand muss die Verantwortung dafür übernehmen, was kleinen Jungen angetan wird“, so die junge Mutter.

Sie will den Arzt verklagen, da er ohne Genehmigung an ihrem Sohn herumgeschnitten hatte.

“Das haben sie nur getan, damit er in Zukunft als Moslem zu erkennen ist“ meint die Frau, die selbst keiner Religion angehört.

Sie bekommt Unterstützung von anderen Gruppen, die die Beschneidung von Jungen verbieten wollen, wenn es nicht medizinisch erforderlich ist. Ihr Vorbild ist Island, dort ist die Beschneidung von Mädchen und auch Jungen verboten: „Das Wohl des Kindes steht über der Religionsausübung der Eltern“, so der Standpunkt der Isländer. (MS)

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