Orbán-Bashing bei der „Welt“ – Wenn man das Land verwechselt

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Die Welt - Medienkritik (Foto: Collage)

Fast alle Politiker und Staaten, die es wagen, gegen das Merkel-Regime anzukämpfen, werden regelmäßig vom Zentralorgan des Kanzleramtes, der „Welt“ in die Tonne getreten. Heute war mal wieder – weil die Wahl ansteht – Viktor Orbán. Die Autorin, eine gewisse Silke Mülherr verwechselt dabei vor lauter Schaum vor dem Mund das Land, über das sie schreibt. Hier die Passage, die einfach nur lustig ist:

…Alle Schaltstellen weit über die Regierungsämter hinaus sind loyal besetzt: Ermittlungsbehörden, Richterbänke, die Medienaufsicht, selbst die Oligarchen sind Orbán-Günstlinge. Die herrschende Clique bedient sich, Steuergelder und EU-Subventionen teilt das Fidesz-Netzwerk unter sich auf. Orbán hat Ungarn unterworfen mit seiner speziellen Form des Gulasch-Populismus: Ängste schüren, Gegner diffamieren, Widerspruch ausschalten…

Merken Sie was? Genau, Frau Mülherr schreibt hier über Deutschland, wo ebenfalls alle Schaltstellen weit über die Regierungsämter hinaus loyal besetzt sind. Frau Mülherr müsste sich im News Room der Welt einfach mal umdrehen, das würde schon reichen, um zu verstehen, wie Politik in Deutschland betrieben wird. Oder gibt es in den Schaltstellen des Springer Verlages einen AfD-Fan?

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