Auch in Bad Homburg geht die Angst um

(Bild: Eva K.; GFDL 1.2)
Bad Homburg -Rathaus (Bild: Eva K.; GFDL 1.2)

Hessen/Bad Homburg – Plätze, die gemieden werden, Parks, in die zu bestimmten Zeiten niemand mehr geht – die hessische Kurstadt Bad Homburg hat massive Probleme mit einer größeren Anzahl an „Jugendlichen“. Was bereits lange schon auch in Bad Homburg unübersehbar ist, dass ist die hohe Anzahl aggressiver und gewalttätiger junger Männer. Dies haben zumeist einen Migrationshintergrund oder es sind Zuwanderer die zum größten Teil illegal nach Deutschland einreisten. 

Wenn Einzelhändler verängstigt sind, Fußgänger weite Bögen um gewisse Ecken machen und Sicherheitspersonal brutal angegriffen und zum Teil schwer verletzt wird, dann hat man zu lange gewartet um hart durchzugreifen, so die AfD Fraktion Hochtaunuskreis in einem Facebook-Statement. „Mit Kuschelpädagogik ist gerade den Tätern aus dem arabischen oder afrikanischen Raum nicht beizukommen, hier kann das Ziel nur lauten, diese jungen Männer wieder in die Gebiete zurückzuschicken im denen sie sozialisiert wurden“.

Ein lesenswerter Kommentar zur aktuellen Situation in der Frankfurter Neuen Presse:

Nein, wir sprechen hier nicht von No-go-Areas, aber – und das ist bitter genug – von Angsträumen. Und das mitten in Bad Homburg – eigentlich unvorstellbar. Klar ist, dass es so nicht weitergehen kann, dass eingegriffen werden muss. Dass Frauen die Brücke zum Bahnhof meiden, dass Einzelhändler um ihre Existenz bangen und dass Wachleute körperlich brutal attackiert werden, ist auf keinen Fall hinnehmbar.

Den üblichen Part der gegenseitigen Schuldzuweisungen können wir überspringen, das bringt niemanden etwas. Vielmehr müssen wir bereit sein, auch unbequemen Wahrheiten ins Gesicht zu sehen. Bei den fraglichen Jugendlichen handelt es sich nämlich nicht nur um Deutsche, deren Elternhaus aufs Kläglichste versagt hat, sondern auch und vor allem um junge Leute mit Migrationshintergrund, die mitunter ein verqueres Frauenbild haben, und um Flüchtlinge – die aus welchen Gründen auch immer – Probleme mit dem Leben in Deutschland haben. Sucht man nach einem Lösungsansatz ist es wichtig, alle drei Gruppen zu benennen und nichts zu beschönigen.

Jetzt müssen staatliche Stellen versuchen, das wiedergutzumachen, was den Eltern der Jugendlichen nicht gelungen ist – ihnen Anstand und Benehmen beibringen. Und dafür sollte man sämtliche Maßnahmen, die einem zur Verfügung stehen, nutzen. Neben pädagogischen Ansätzen – Stichwort aufsuchende Sozialarbeit – sind auch robustere Maßnahmen gefragt. Die aus dem Ruder geratenen jungen Leute müssen erkennen, dass wir uns ein solches Verhalten, wie es derzeit an den Tag gelegt wird, nicht gefallen lassen. Kuschelpädagogik allein wird das Problem nicht lösen. Nur noch mal zur Erinnerung: Einige der Burschen verkaufen Drogen an unsere Kinder!

Wandere aus, solange es noch geht!
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