Kardinal Marx verkennt die Realitäten

Foto: Wikipedia (zugeschnitten): Von Wolfgang Roucka - Erzbischöfliches Ordinariat München, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15369649
Foto: Wikipedia (zugeschnitten): Von Wolfgang Roucka - Erzbischöfliches Ordinariat München, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15369649)

Die Vorsitzende WerteUnion/Nordrhein-Westfalen, Simone Baum, übt schwere Kritik an Marx nach seiner Karfreitagspredigt: „Es sind nicht nur Muslime, die weltweit unter Hass und Gewalt leiden.“ – Marx-Äußerung gegen muslimischen Antisemitismus wäre wünschenwert.

Die „WerteUnion“ (WU) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Mitgliederinitiativen in der CDU und CSU. Er verfolgt das Ziel, konservative und wirtschaftsliberale Kräfte innerhalb der Union zu stärken und zu vernetzen und will – nach Eigendarstellung – dazu betragen, dass sich insbesondere die CDU wieder auf ihren Markenkern bessinnt.

Die Landesvorsitzende WU in Nordrhein-Westfalen, Simone Baum, hat Kritik an der Karfreitagspredigt von Kardinal Marx geübt. In seiner Karfreitagspredigt hatte Reinhard Kardinal Marx die Christen aufgefordert, sich von Hass und Gewalt abzugrenzen sowie mehr auf Muslime zuzugehen. Nur so könnten Vorurteile und Missverständnisse überwunden werden, meinte der Kirchenmann.

Simone Baum reagiert im Interview mit NRW-Direkt mit Kritik und fordert Marx auf, sich hinter verfolgte Christen und gegen den zunehmenden Antisemitismus zu stellen. „Kardinal Marx verkennt mit seinen Äußerungen offensichtlich die Realitäten. Es sind nicht nur Muslime, die weltweit unter Hass und Gewalt leiden. Weltweit sind es die Christen, die am stärksten verfolgt werden, sehr häufig durch militante Muslime. Statt Scheindiskussionen zu führen, sollte sich Kardinal Marx lieber hinter unsere verfolgten Glaubensbrüder stellen und für diese die Toleranz und Religionsfreiheit einfordern, die Muslime in Deutschland genießen. Auch wäre es wünschenswert, wenn er sich gegen den zunehmenden Antisemitismus im Land stellen würde, der immer häufiger von Muslimen ausgeht“, so das Statement der erste Landesvorsitzenden des Freiheitlich-Konservativen Aufbruchs (FKA). (SB)

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