Diakoniechef empfiehlt Kirchen Ablehnung von AfD-Spenden

Bild: © Frieder Weigmann / Diakonie Mitteldeutschland / frei verfügbar
Christoph Stolte, Leiter des Diakonischen Werkes Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland (Bild: © Frieder Weigmann / Diakonie Mitteldeutschland / frei verfügbar)

Das evangelische Diakonische Werk Mitteldeutschland gehört zu den Gewinnern der komplett aus dem Ruder gelaufenen Asylpolitik und scheffelt – wie das katholische Gegenstück Caritas und andere kirchliche Institutionen – Milliarden als Hauptakteure in der Asyl- und Flüchtlingsindustrie. Schlussendlich finanziert aus dem Geldbeutel des deutschen Steuerzahlers.

Der Leiter des Diakonischen Werkes Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland, Christoph Stolte, scheint sich der staatlich finanzierten Geldschwemme zum einen mehr als bewusst zu sein. Zum anderen will der Kirchenbedienstete wohl seinem Dienstherrn Bedford-Strohm nacheifern und schießt gegen die AfD. So spricht sich Stolte dafür aus, dass die Kirchen keine Spenden von der AfD annehmen soll. Zwar wolle man weder die AfD-Mitglieder noch ihre Wähler ausgrenzen, habe aber eine eindeutig gegenteilige Position zur AfD eingenommen, so der Diakoniechef.

Tobias Rausch, stellvertretender AfD-Fraktionsvorsitzender Sachsen-Anhalts, kündigte in der Pressemitteilung der AfD als Reaktion auf die Position der Diakonie seinen Austritt aus der evangelischen Kirche an. Rausch erklärte:

„„Ich habe lange gewartet, bis ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe. Er fällt mir persönlich auch nicht leicht, aber ich verlasse nicht meinen Glauben, sondern nur die unglaubwürdige Vertretung der Kirche in Sachsen-Anhalt. Ich werde nicht länger hinnehmen, dass mich Kirchenvertreter für mein politisches Engagement beschimpfen und ausgrenzen und ich das auch noch finanzieren soll.

Wenn die Kirchen keine Spenden von der AfD annehmen wollen, ist es ihnen auch nicht zuzumuten, meine Kirchensteuer anzunehmen. Ich zahle jedes Jahr rund 2000 Euro Kirchensteuern, neben weiteren Spenden für unterschiedliche gesellschaftliche und karitative Zwecke.

Konsequent wäre es im Übrigen, wenn die Kirchen allen AfD-Mitgliedern und AfD-Wählern ihre Kirchensteuer zurückerstatten. Wenn die christlichen Kirchen nicht umdenken, machen sie sich damit selbst überflüssig. Wir haben im Landtag bereits angeregt auch die Finanzierung der Kirchen durch Landesmittel zu überprüfen, diese Thematik werden wir jetzt verstärkt angehen!“

Wenn die christlichen Kirchen nicht umdenken würden, so machten sie sich damit selbst überflüssig, so Rausch. (SB)

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