Netanjahu: Soros ist eine Gefahr für Israel

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Der Israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Stiftungen von George Soros beschuldigt, „die Sicherheit und Zukunft Israels zu gefährden.“ Ausdrücklich kritisiert er die europäische Finanzierung von anti-Israel-Gruppen.

von Collin McMahon

Auf Facebook schrieb Netanjahu auf Hebräisch, „Der New Israel Fund steckt hinter dem Druck der Europäer, damit Ruanda die Eindringlinge aus Afrika nicht aufnimmt. Der New Israel Fund wird aus dem Ausland von Gruppen finanziert, die Israel feindlich gesinnt sind, so wie das Netzwerk von George Soros. Das Ziel des NIF ist das Ende von Israel als Judenstaat, sowie die Errichtung eines judenreinen Palästinas mit Jerusalem als Hauptstadt. Der NIF finanziert seit Jahren anti-zionistische, pro-palästinensische Organisationen wie Breaking the Silence und B’Tselem, die israelische Soldaten verunglimpfen, und solche die palästinensische Terroristen unterstützen, wie Adalah.“

Damit kritisiert Benjamin Netanjahu ausdrücklich genau diejenigen „Menschenrechtsorganisationen“, die der geschasste SPD-Außenminister Sigmar Gabriel im April 2017 hofiert hat, und einen Eklat mit Netanjahu in Kauf genommen hat (jouwatch berichtete), als Soros-Werkzeuge und Feinde Israels. Netanjahu benutzt das Wort “Eindringlinge” für das, was bei uns “Flüchtlinge” genannt werden würde.

B’Tselem erhält Finanzierung vom deutschen Auswärtigen Amt durch das Programm ZIVIK, außerdem von der EU, dem Europäischen Demokratiefonds, der UNO und Brot für die Welt, sowie Open Society und dem New Israel Fund. Breaking the Silence erhält Finanzierung aus Deutschland von Misereor, Medico International, sowie der EU, Open Society und dem New Israel Fund. Beide erhalten etwa 65% ihrer Geldmittel aus dem Ausland.

„Die EU und die Bundesregierung müssen aufhören, diese Hamas-nahen NGOs mit unseren Steuermitteln zu finanzieren, die die Sicherheit Israels untergraben und den Terror in alle Welt tragen”, sagte die Stellvertretende AfD-Vorsitzende im Bundestag Beatrix von Storch, Mitbegründerin der „Freunde von Judäa und Samaria“ im EU-Parlament.

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Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump und die konservative Revolution, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Der Autor distanziert sich von allen antisemitischen Kommentaren.

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