In Frankfurt droht die linke Gesinnungsdiktatur

Foto: Collage
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Kongress über Familienkonflikte unter Beschuss

 Die derzeit politischen Verantwortlichen von Frankfurt am Main präsentieren ihre Stadt ebenso gerne wie oft als Hort der Toleranz und Liberalität. Das war in Anbetracht der fast ungestörten Umtriebe und Aktionen linksextremer Gruppen schon in der Vergangenheit nicht die ganze Wahrheit. Doch seit 2012, dem Jahr des Amtsantritts des linken, kürzlich bei geringer Wahlbeteiligung für weitere sechs Jahre im Amt bestätigten SPD-Oberbürgermeisters Peter Feldmann, ist die Goethe-Stadt Frankfurt zu einem Zentrum der Intoleranz und Gesinnungsdiktatur in Deutschland geworden.

Von Wolfgang Hübner

Die Liste der Beweise für diese Feststellung würde zu lange für diesen Text ausfallen. Aus jüngster Vergangenheit seien nur erwähnt der zerstörerische Linksterror anlässlich der Eröffnung des neuen Sitzes der Europäischen Zentralbank, die Verhinderung eines Vortrags des Polizeigewerkschafters Rainer Wendt an der Universität sowie die Angriffe auf rechte Verlage während der Buchmesse 2017. Nun wird von den üblichen extremistischen Kreisen versucht, eine Konferenz zum Thema „ Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ zu verhindern, die vom 13. bis zum 15. April 2018 in angemieteten Räumlichkeiten der Universität stattfinden soll.

Den Veranstaltern der Konferenz, insbesondere dem Soziologen und Alt-68er Gerhard Amendt, wird unterstellt, „homophobe“ Thesen zu verbreiten. Das bestreitet vehement der 78 Jahre alte Amendt, gebürtiger Frankfurter und bekennender Verfechter für Männerechte. Der Zwillingsbruder des 2011 tödlich verunglückten ehemaligen Studentenführers und Autors Günter Amendt bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn und Mitorganisator Tom Todd als „hirnrissig“. Er hat auch angekündigt, sich allen kritischen Diskussionen zu stellen, falls seine körperliche Unversehrtheit garantiert wird.

Es bleibt festzuhalten: In Deutschland gehört es zur grundgesetzlich verbrieften Meinungsfreiheit, sowohl homophil, also homosexuellenfreundlich, wie aber auch homophob, also homosexuellenkritisch oder -feindlich, sein zu können.

So lange sowohl Homophile wie Homophobe ihre Standpunkte gewaltfrei und ohne Beleidigungen oder Diffamierungen vertreten, kann und darf weder die eine noch die andere Einstellung in irgendeiner Weise diskriminiert oder gar bedroht werden. Soweit zum grundsätzlichen  Aspekt  des Konflikts.

Im konkreten Fall erheben linke Kreise gegen Amendt allerdings Vorwürfe, die ganz offensichtlich unwahr und konstruiert sind. Seinen Gegnern missfällt es vielmehr, dass sich der ehemalige Direktor des Instituts für Geschlechter- und Generationenforschung der Universität Bremen schon kritisch über Feminismus, Frauenhäuser und „bestimmte Formen homosexuellen Verhaltens“ gegenüber Minderjährigen geäußert hat.

Auch diese Stellungnahmen, von Amendt übrigens wissenschaftlich erforscht und begründet, sind von der Meinungsfreiheit selbstverständlich geschützt. Doch in Frankfurt soll das nicht gelten: Denn die linksextreme Szene an und um die Universität fordert von deren Leitung, der Konferenz keine Räume zur Verfügung zu stellen. Statt dieses grundgesetzwidrige Ansinnen sofort strikt zurückzuweisen, hat die Uni-Leitung angekündigt, den Vertrag mit den Organisatoren zu überprüfen. Was auch immer dabei herauskommen mag: In diesem Konflikt müssen die derzeit verantwortlichen Stellen und Politiker eindeutig Position beziehen.

Das betrifft vor allem Oberbürgermeister Feldmann: Mit seinem feigen Verhalten im Fall Wendt und seiner offenen Parteinahme für linken Gesinnungsdruck auf der der Buchmesse hat er Toleranz und Liberalität in Frankfurt schwer geschadet. Deshalb muss er sich nun entscheiden, ob er diesen Weg in die völlige Unglaubwürdigkeit fortsetzen oder die unbedingt notwendige Auseinandersetzung mit den angemaßten Gesinnungsdiktatoren nicht länger scheuen will.

Position müssen nun allerdings alle politischen Kräfte in Frankfurt beziehen. Denn in dem Konflikt um die Konferenz „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ geht es nicht um bestimmte Äußerungen der Veranstalter, sondern darum, ob in Frankfurt das Grundgesetz gilt oder ob sich Verlangen und Drohungen linksextremer Kreise durchsetzen. Für Demokraten kann die Entscheidung keine Frage sein. Wie sehr aber sich der Ungeist der Intoleranz  bereits in Frankfurt eingenistet hat, zeigt das bisherige Schweigen des Parteienkartells von CDU, SPD und Grünen im Römer samt einer vielbeschworenen städtischen „Zivilgesellschaft“, die einmal mehr zu versagen droht.

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